Abu Dhabi
Das „Leere Viertel“ von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) heißt nicht zufällig so. Würde in diesem Nirgendwo nicht der Sand leise rieseln – kein Ton wäre hörbar. Die Stille ist so allumfassend, als wären alle Geräusche und Misstöne der Welt ausgeblendet. Die größten durchgehenden Sanddünen der Welt türmen sich hier, viermal höher als der Schiefe Turm von Pisa. Die Farben der Körner könnten einem Malkasten entnommen sein: Rötlich, orange, senffarben, ocker, weißlich – je nach Tagesverlauf. Die Ehrfurcht vor diesen bis zu 300 m hohen majestätischen Gipfeln in der Liwa-Wüste hält lange an. Aber dann: Raus aus den Schuhen. Barfuß und mit kindlicher Begeisterung runtergestürzt von den Dünenkämmen. Springen, gleiten, rutschen bis es knirscht. Dennoch hinterlässt der Mensch hier keinen Eindruck. Die Fußspuren von heute sind morgen schon wieder Geschichte – vom Winde verweht. Nur eine einzige Oase findet sich weit und breit, die diese fast unwirklichen Sandkastenspiele unangestrengt erlebbar macht: Das Luxushotel Qasr al Sarab.
Doch Abu Dhabi, das größte und reichste der sieben Scheichtümer mit der gleichnamigen Hauptstadt, hat noch so viel mehr zu bieten als märchenhafte Wüstenabenteuer fernab der Zivilisation. Nur zwei Autostunden von der hitzeflirrenden Abgeschiedenheit lässt es sich in ein herrliches Meer von karibischer Anmutung eintauchen, Lebensraum für Delfine und Karettschildkröten. Saadiyat Island, „Insel des Glücks“, nennt sich diese spritzige Happiness-Wasserstelle.
Kunst und Sport als Big Business
Der Ort ist aber nicht nur Badeparadies, sondern auch ein veritabler Kunst- und Kulturbezirk, der nach vielen Verzögerungen neuerdings diese Bezeichnung voll und ganz verdient: Jean Nouvel’s Dependance des Pariser Louvre gibt es als Vorreiter ja schon seit mittlerweile acht Jahren, das teamLab Phenomena, eine „immersive Digital Art Experience“ auf 17.000 m2, erst seit einigen Monaten. Ganz frisch eröffnet hat nun auch das Zayed National Museum mit seinen fünf kühnen, kühlenden Stahlkonstruktionen, die von den Flügeln eines Falken, dem Nationalsymbol der VAE, inspiriert sind. Das von Frank Gehry entworfene Guggenheim-Museum ist noch eine Baustelle, soll aber wie auch das Naturkundemuseum bis Ende 2026 das Portfolio spektakulär bereichern.
Im November 2025 begrüßte Abu Dhabi die Welt zur bisher größten Ausgabe der „Abu Dhabi Art“: über 140 lokale, regionale und internationale Galerien waren für diese Kunstmesse akkreditiert. Schon im Vorfeld gemunkelt wurde von einem 20-Millionen-Dollar-Investment der Art Basel als operativem Partner.
Aber nicht nur Sammler und Stararchitekten haben Abu Dhabi als neue Spielwiese entdeckt. Auch wenn man sich um Dubai keine Sorgen machen muss: das Entertainment-Business scheint langsam Abu-Dhabi-Schlagseite zu bekommen. Die Formel 1 ist ja schon länger zu Gast. Aber auch globale Sport-Botschafter wie im vergangenen Oktober zwei Teams aus der amerikanischen Basketballliga NBA, US-Comedians und Musiker haben zuletzt in der Etihad Arena aufgegeigt. Die britische Pop-Supergroup Coldplay begeisterte auf ihrer jüngsten Tournee die Fans lieber im Zayed Sports City Stadium von Abu Dhabi als in Dubai. Und John Legend („All of me“) als stimmliches Feuerwerk für die Silvesterparty im Emirates Palace gebucht. Ist Abu Dhabi das neue, sympathischere Tomorrowland?
Glücklichster Ort der Welt
Vielleicht hat es Dubai mit seinem Superlativ-Powerplay vom „Höher, schneller, weiter“ etwas übertrieben und sich auch im buchstäblichen Sinn durch seine aberwitzige Expansion das Wasser selbst abgegraben. Natürlich haben auch in Abu Dhabi zuletzt die Bauprojekte in einem atemberaubenden Tempo zugenommen. Zu den 200 natürlichen Inseln gesellen immer mehr künstliche. Was da so abgeht an Schaffung von neuem Wohnraum, sowie Freizeit- und Hospitality-Errungenschaften lässt sich besonders gut beobachten, wenn man auf der mehrspurigen Autobahn von Yas Island zur Corniche rollt. Ein Disneyland soll das Themenpark-Geschäft weiter befeuern und in den frühen 2030er-Jahren fertig sein, schon vorher ein Bulgari-Hotel, ein Ritz-Carlton Reserve, ein Waldorf Astoria plus Residenzen. Noch ist der Verkehr nicht so ein Problem wie in Dubai. Der insgesamt entspanntere Lifestyle ist ein nicht zu unterschätzender Pull-Faktor. Das Leben wird von den Zuzüglern nicht nur als ruhiger, sondern auch als günstiger beschrieben. Erst kürzlich wählten die Einwohner Abu Dhabi zur „glücklichsten Stadt der Welt“ (Time Out Index 2025), auf den Titel als sicherste Stadt hat man ein Abo.
Eine umwerfende Sehenswürdigkeit wie die Scheich-Zayed-Moschee hat auch nicht jeder: 82 Kuppeln, mehr als 1.000 Säulen, ein 9,5 Tonnen schwerer Swarovski-Luster und im Hauptgebetssaal der größte handgeknüpfte Teppich der Welt – dieses Gesamtkunstwerk ist auch für Nicht-Muslime ein Must-See.
Happyend nach Ausfahrt 399
Wie versteckter Glamour aussieht, lässt sich auf halbem Weg von Abu Dhabi nach Dubai erfahren. Beim Highway-Exit 399, „Ghantoot“, raus, ungefähr 15 Minuten weiter, vorbei an Verkehrsschildern, die vor querenden Kamelen warnen. Bis man an eine Fata Morgana glaubt, ähnlich wie beim Schwesterhotel Qasr al Sarab im Leeren Viertel. Diesmal belebt ein gleissend weißes Sanctuary die Sinne: Das „Anantara Santorini Abu Dhabi Retreat“ – ein Scheich hatte hier vorher seinen griechischen Traum ausgelebt. Nur 22 Wohneinheiten, traumhafter Privatstrand, größtmögliche Exklusivität. Dazu ein unerwarteter Bereich für das Gemeinschaftsgefühl, um den Dubai maximales PR-Getöse veranstalten würde: Ein richtiger Kinosaal, nicht etwa mit Polstersitzen, sondern zwei Dutzend bequemster First-Class-Liegebetten. Wer vom Sternegucken draußen genug hat, checkt indoor zur Star-besetzen 22-Uhr-Vorstellung ein. Drinks, Popcorn oder auch anspruchsvollere Grüße von der Küche werden auf Knopfdruck geliefert.
Einfach oscarreif, auch dieses Ägäis-Remake in der Wüste Abu Dhabis.
Lage
Vereinigte Arabische Emirate
Fläche
972 km²
Bevölkerung
2,784 Millionen
Anreise
Abu Dhabi
Hauptstadt
Abu Dhabi
Klima
| Jan | Feb | Mar | Apr | May | Jun | Jul | Aug | Sep | Oct | Nov | Dec | |
| Max. Temperaturen | 25 | 26 | 28 | 33 | 38 | 39 | 42 | 41 | 40 | 35 | 30 | 25 |
| Min. Temperaturen | 15 | 17 | 19 | 20 | 23 | 27 | 29 | 30 | 28 | 21 | 19 | 18 |
| Sonnenstunden | 8 | 8 | 8 | 9 | 11 | 11 | 10 | 10 | 9 | 9 | 8 | 8 |
| Regentage | 1 | 1 | 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Wassertemperatur | 22 | 21 | 23 | 25 | 27 | 30 | 31 | 32 | 32 | 30 | 27 | 25 |
Fusion vom Feinsten
Asien, Südamerika, Naher Osten, Europa: Zu viele Einflüsse verderben den Brei? Nicht in Abu Dhabi, wo Spitzenküche wie aus einem Guss zelebriert wird. Einige der köstlichsten Beispiele seien hier serviert:
■ Villa Toscana
Kein Wunder, dass der Michelin-Guide 2026 dem italienischen Ristorante im St. Regis Abu Dhabi den „Young Chef Award“ verliehen hat. Was Küchenchef Vittorio Nania aus Kalabrien vorsetzt, hat Numero-uno-Niveau: Zum Aufwärmen ein sensationeller Burrata mit Tomaten und Tuna-Tatar-Tacos mit Mango-Chutney, gefolgt von großartigen Spaghetti mit Sardellen und Brotkrümeln und Karfiol-Risotto mit Aalstücken. Buonissimo!
www.villatoscana-abudhabi.com
■ Catch
Auch dieses Lokal im St. Regis Abu Dhabi brennt ein kulinarisches Feuerwerk ab, sowohl in den eleganten Räumlichkeiten als auch im palmenbestandenen Garten mit Marina-Blick. Jumbocrab Salad, Short Ribs – und dann der „Patagonian Toothfish“ alias Schwarzer Seehecht, das Wagyu unter den (Kaltwasser-) Fischen, mit Sushi-Reis und Kokos-Infusion. Kann’s noch besser werden? Die Patisserie schob noch einen „Catchamisu“ mit „Kaffee-Kaviar“ und reichlich Show-Rauch nach. Also: Ja.
www.catchatthestregis.com
■ Strawfire
Für den Newcomer im Emirates Palace entflammt man nur zu gerne: Im fast mystisch eingerichteten, mit DJ-Beats unterfütterten Lokal des australischen Chefs Ross Shonhan geht es in der Schauküche feurig-rauchig zu, wird die alte japanische Kochkunst des Warayaki hochgehalten. Frischestes Seafood wie „Prawn Toast“ oder chilenischer Wolfsbarsch mit Miso-Glasur, Fleisch und Gemüse landen nach der „Spezialbehandlung“ mit brennendem Stroh auf den Tellern, zu den Tischen balanciert von ausgesucht freundlichem und kundigem Pesonal. Möge dieses Strohfeuer noch lange lodern!
www.mandarinoriental.com
■ Taparelle
Dieser Szenetreff im Kunst-Hub Manarat Al Saadiyat vermählt auf kreative Weise die französische mit der italienischen Küche – „Scallop Grenobloise“ und Pasta mit Ochsenschwanzragout sind nur zwei von vielen spannenden Speisen. Sehr populär: Der Samstagbrunch.
www.taparelle.com
■ Erth
Ein Edel-Etablissement, das seinen Michelin-Stern erfolgreich verteidigt hat. Ähnlich speziell wie seine Lage als Teil der Qasr Al Hosn-Kulturstätte ist auch die Inneneinrichtung und die Küchenlinie. Bei aller Wahrung der Traditionen ist sie doch modern, fast experimentell. Bester Beweis: Das unglaublich zarte Lammfleisch im für den Nahen Osten typischen Reisgericht Machboos.
www.erthrestaurant.ae
■ Sushisamba
Hoch über der Corniche, in den Conrad Abu Dhabi Etihad Towers, bringt das zweite Sushisamba der Emirate den Geschmack Brasiliens, Perus und Japans auf die Teller. Signature Dishes: Chilean Seabass Anticuchos und Asevichado Samba Rolls, eine peruanische Sushi-Spielart. Abgerundet wird die Küchen-Performance von Sambatänzerinnen, DJs und Live-Musik.
www.hilton.com
Anreise
Etihad Airways fliegt von Frankfurt, München, Düsseldorf, Wien und Zürich nonstop den Abu Dhabis Zayed International Airport an. Mögliche Alternative: Mit Emirates nach Dubai, dann ins Auto – bei halbwegs normalem Verkehr etwa 90 Minuten.
www.etihad.com www.emirates.com
Beste Reisezeit
November bis April. Davor und danach brutale Hitze.
Zeitunterschied
MEZ + 3 Stunden
History
Es waren Ölfunde, die Abu Dhabi zum reichsten der sieben Golf-Emirate gemacht haben. Und, psssst: Es ist so wohlhabend, dass es im Jahr 2009 sogar seinem öffentlichkeitsgeileren und bevölkerungsreicherem Nachbarn Dubai mit einer 10-Milliarden-Dollar-Geldspritze ausgeholfen haben soll, um dessen Überleben zu sichern. Noch in den 1950ern schien ein Geldregen aus wolkenlosem Himmel utopisch, war der Lebensstil in Abu Dhabi beduinisch geprägt. Die Szenerie: kleine Dörfer mit Lehmhütten, Dattelfarmen, Fischer, Perltaucher, Nomaden. Heute wirkt das Stadtbild amerikanisiert: Wolkenkratzer, Luxusappartments, Residenzen, Malls, Highend-Hotels, Themenparks.
Kultur-Highlights
■ Zayed-Moschee
Mit 82 Kuppeln, mehr als 1.000 Säulen mit Halbedelstein-Intarsien, 15 verschiedenen Marmorsorten, einem 10-Tonnen-Swarovski-Kronleuchter und dem größten handgeknüpften Teppich der Welt (etwa 5.400 m2) im Hauptgebetsraum ist dieses Architektur-Wunder zugleich eine der größten Moscheen der Welt. Der Traum in Weiß will offen für alle Konfessionen sein, als Symbol für Toleranz und Einheit stehen. Der Eintritt ist frei, die Kleiderordnung aber zu beachten.
■ Zayed National Museum
Der jüngste bedeutende Zuwachs im Kulturviertel Saadiyat Island ehrt das Vermächtnis des Gründervaters der Emirate und Ex-Herrschers von Dubai, Scheich Zayed bin Sultan al Nahyan (1918 – 2004). Eröffnet am 3. Dezember 2025, designt von Sir Norman Foster, beraten von den Experten des British Museum. Das Gebäude ist mit seinen fünf Stahlflügeln nicht zu übersehen, sie fangen die Luft ein und kühlen sie ab – bei der Leistungsschau der Locals soll ja auch die Raumtemperatur „cool“ sein.
■ Louvre
Seine silbrige Kuppel aus Stahl und Aluminium wird von Experten als perfekte Symbiose aus arabischer Bautradition und High-Tech-Moderne eingestuft. Durchscheinend und filigran scheint sie in der Luft zu schweben – und ist doch etwa so schwer wie der Eiffelturm in Paris. Das 2017 eröffnete größte Museum der Arabischen Halbinsel war der erste Schritt Abu Dhabis in Richtung seriöser Player der globalen Kunstszene – gekrönt von zeitweise ausgestellten Werken von da Vinci, Van Gogh, Manet & Monet.
www.louvreabudhabi.ae
Ausflüge
■ Hudayriayat Island
Der neue Hotspot für Outdoor- und Wellness-Freunde, die sich nicht zu weit von der Stadt wegbewegen wollen. Rad- und Hindernisbahnen, Strandpromenaden und vor allem Surf Abu Dhabi, der größte künstliche Surfpark der Welt, zählen zu den Attraktionen. Auch für öko-freundliches Camping ist Platz.
■ Al Ain
Die blühende Oasenstadt an der Grenze zum Oman ist UNESCO-Weltkulturerbe, Geburtsort des VAE-Gründers Zayed bin Sultan al Nahyan und grüne Lunge mit einem 3.000 Jahre alten Falaj-Bewässerungssystem sowie mehr als 147.000 Dattelpalmen. Die Al Jahili-Festung zählt zu den historischsten Gebäuden der Emirate, 1891 erbaut, um die Stadt und die wertvollen Palmenhaine zu verteidigen. Im Nationalmuseum reicht der Blick bis in die Steinzeit zurück. Kinder und Jugendliche werden wohl eher vom Zoo und dem Freizeitpark „Wadi Adventure“ fasziniert sein. Für einen Familienbummel empfiehlt sich der Al Ain Souk. Buchstäblich der Gipfel ist 20 km außerhalb der zweitgrößten Stadt erreicht: Eine Straße windet sich den Jebel Hafeet hinauf, bis nach 60 Kurven und etwas mehr als zehn Kilometern der höchste Punkt Abu Dhabis erreicht ist, auf 1.200 m Höhe. Besonders zum Sonnenuntergang ein Burner.
■ Sir Bani Yas
Weit abseits der Hauptstadt und den künstlichen Belustigungen von Yas Island hat sich der verstorbene Herrscher Abu Dhabis den Traum vom eigenen Safaripark erfüllt. Längst ist Sir Bani Yas auch der Öffentlichkeit zugänglich, aber es sind doch teils mühsame 250 km bis zum Naturreservat. Anantara als Hotel-Platzhirsch bietet verschiedene Touren auf der 87 km2 großen Insel an, die mit Beginn der 1970er-Jahre mit riesigem Aufwand, vom Festland herbeigepumptem Wasser und tausenden angepflanzten Bäumen bewohnbar gemacht wurde. Danach wurden die seltenen Oryx-Antilopen und Gazellen angesiedelt. Flamingos sorgen für einen rosa Farbtupfer. Sportmöglichkeiten: Schnorcheln, Mountainbiken, mit dem Kajak durch die Mangroven.
■ Themenparks
Yas Island, 25 km2 groß, gilt als Epizentrum des Entertainments. Das jährliche Formel 1-Saisonfinale auf dem „Marina Circuit“ ist fast schon ein Klassiker. In der „Ferrari World“ neben der Grand-Prix-Strecke dürfen sich die Besucher ebenfalls auf Thrill und aufregende Fahrten freuen – als abgesicherte Passagiere: Auf der schnellsten Hochschaubahn der Welt, der „Formula Rossa“, geht es mit bis zu 240 Sachen dahin, bei „G-Force“ von einem 62 m hohen Turm abwärts. Spaß für Jung und Alt wartet auch in der angrenzenden „Yas Waterworld“ mit über 45 „Rides and Slides“ auf einer Fläche von 15 Fußballfeldern. Im Indoor-Park „Warner Bros. World“ können Besucher bei Live-Shows mit Buggs Bunny um die Wette lachen oder Batman dabei helfen, Gotham City zu retten. Last but not least buhlt auch noch ein „SeaWorld“ ums Publikum. Ja, Yas Island gibt kräftig Gas – auch abseits der Themenparks mit immer mehr Tophotels, schicken Beach Clubs und Fine-Dining-Restaurants. Das größte Einkaufszentrum Abu Dhabis (Yas Mall), die Etihad Arena für Konzerte und Sportveranstaltungen, ein Golfplatz (Yas Links) und CLYMB mit der „höchsten Indoor-Kletterwand der Welt“ runden das Angebot ab – so wird der Ruf als vielfältige Freizeitoase weiter multipliziert.
www.yasisland.com
■ Golfen
Der von Gary Player nach strengen Umweltrichtlinien designte und mit 18 windanfälligen Löchern bestückte „Saadiyat Beach“-Course hat viele Fans. Die Lage ist ja auch unglaublich privilegiert und der Ausblick auf den Golf beim Golfen einmalig. Gelegentlich schauen auch Gazellen zu, offenbar ebenso fasziniert von den gepflegten Grüns und Sanddünen. „Yas Links“ ruht ebenfalls sehr speziell am Wasser und wurde von Kyle Phillips entworfen. Vom „Golf Digest“ unter die Top 100 der Welt gewählt, ist der Kurs seit 2022 auch Schauplatz der Abu Dhabi HSBC Championship, einer Station der European Golftour. Vorher war der Abu Dhabi GC (27 Löcher) Ausrichter. Aber diese Anlage hat auch bei Freizeit-Golfern an Reiz und Ikonen-Status deutlich eingebüßt – manch sprechen sogar von einem „Verfall“.
www.viyagolf.com
Weitere Informationen:
www.abu-dhabi.de www.abudhabigolfclub.abudhabi
Hotels
















































