Emirates Palace Mandarin Oriental

Prunk und Protz, aber auch Seele

       
Perfekt Für … alle Luxusreisenden, die sich das Staunen bewahrt haben.
Wer in den Trubel des wohl ikonischsten Nahost-Hotels hineingezogen wird, rechnet mit vielem, nur nicht mit diesem Abdul als Erstkontakt: ein konservativ geschätzt 2,10 m-Hüne mit der Optik eines James-Bond-Bösewichts, der sich freilich ausgesprochen reizend um das Gepäck kümmerte. Eine kleine Rundfahrt mit dem Buggy später zur Beach- und damit Rückseite des Mammutbaus und schon war die Check-in-Hektik runtergedimmt. „Vielleicht ein Glas Champagner oder japanischen Tee?“ – so stilvoll verlief der Empfang im „EP Club“. Die exklusive Lounge mit ihren feinen Happen und Drinks entpuppte sich als echte Insel in den doch herausfordernden Gang-Fluchten. Selbst wer einen Bogen um das Gym macht, wird die 10.000 Schritte am Tag locker schaffen, auch wenn er zwischendurch Lifte und Rolltreppen benutzt oder sich vom Club Car von einem zum anderen Ende des 1,4 km langen Wahrzeichens kutschieren lässt. Es gibt überwältigend viel zu bestaunen und zu entdecken: Während an den Flanken des Außenbereiches unerwartet viel Grün dominiert, ist drinnen die Kombi aus Blattgold & Prunk vorherrschend. Kuppeln, monumentale Säulen, 1.000 Kronleuchter, künstliche Blumen – Donald Trump würde es lieben. Die Ladenzeile ist dem Überfluss-Ambiente angepasst.


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„Right Jet“ zeigt im Schaufenster, wie man sich das Abteil seiner Privatflieger vorstellen muss: Mit einem Champagnerglas und Kaviardosen auf dem Tischchen natürlich. Das Hotel selbst überzeugt durch kulinarische Höhenflüge statt klischeehafter Verpflegung. Ein knappes Dutzend Restaurants verteilt sich im Mega-Komplex, zwei davon ziert ein Michelin-Stern (Hakkasan, Talea). Klasse waren auch die anderen wie der innovative Japaner „Strawfire“ oder das „Broadway“. Wem exzellente Hors d’ouevres und gepflegte Tropfen genügen, kehrt abends in die EP-Lounge zurück, die nicht zufällig auch für den Generaldirektor des Hauses, der Hamburger Michael Koth, der liebste Rückzugsort ist.

Test-Highlight: Das Gefühl von Heimeligkeit, die Top-Gastronomie und die Deep Sea Massage in einer Spa-Cabana.


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FACTS &
FIGURES
Emirates Palace Mandarin Oriental
Destination

Abu Dhabi

Lage

Am Ende der Corniche, unweit vom Präsidentenpalast

Kategorie

5*, betrieben von Mandarin Oriental (vorher Kempinski)

Rating
  • Look & Feel
    9 von 10
  • Zimmer/Suiten
    14 von 15
  • Service
    15 von 15
  • F&B
    15 von 15
  • Preis/Leistung
    8 von 10
  • Pool/Strand
    8 von 10
  • Spa
    5 von 5
  • Freizeit/Concierge
    5 von 5
  • Lage
    13 von 15
  • TOTAL
    92 von 100
Architektur

Arabisches Palasthotel mit andalusischen Einflüssen und zwei Flügeln

Zimmer

390 insgesamt. Standardzimmer mit 55 m2, Terrasse oder Balkon. 6 „Rulers Suites“ sind arabischen Herrscherfamilien und ihren Freunden vorbehalten

Stil & Ambiente

Pompöse Kreuzung aus Tradition und Moderne

Facilities

11 Restaurants, Bars, Cafes; Theater, Ballroom, 2 Pools, Yachthafen, Wasserpark, Picknickspot, Kids Palace

SPA

1.500 m2-Spa, Hamam-Suite, Gym. Tennis- & Padelplätze, 6 km-Joggingpfad, Wassersportzentrum (Kajaks, SUP), Fußballplatz, Beach Soccer, Beach Volleyball, Radverleih

Service

Das freundliche Personal nimmt den XXL-
Ausmaßen den Schrecken

Kontakt

West Corniche Road P.O. Box 39999, Abu Dhabi
T.+ 971 2 690 88 88
www.mandarinoriental.com