facebook
Drucken
Seite mailen

Golf wandern statt Golf spielen – im Chiemgau

16. April 2020

700394
Corona Golf
700394
Golf Resort Achental Außenansicht
700394
Suite im Golf Resort Achental
700394
Am Seehaus im Achental
700394
Bayrische Brotzeit im Seehaus
700394
Golf Achental mit Kaiseblick
700394
Wichtiges Loch am GC Achental - das Seehaus
700394
Golf Resort Achental Spa
700394
Ursula Schelle-Mueller
700394
Oster Spaziergang

Das Golf-Verbot an den schönen Ostertagen hat uns alle schwer getroffen. Ostern ohne Golf ist ja wie Weihnachten ohne Christbaum oder Geburtstag ohne Geschenke – einfach zum Heulen. Nichtsdestotrotz macht diese Abstinenz aber auch erfinderisch: Wenn schon nicht spielen, dann eben wandern auf dem Golf-Parcours. Erstaunlich, was man da alles entdeckt...

Einer der schönsten (und auch teuersten) Golfplätze bei uns am Chiemsee ist das Golf Resort Achental. Eigentlich liegt es ja 6 Km vom See entfernt nahe dem Ort Grassau und punktet mit einem 4-Sterne Hotel und dazugehörender 18-Loch Golfanlage. Diese wurde vom Star-Architekt Thomas Himmel in einer flachen Moorlandschaft mit viel Gespür für die dortige Flora und Fauna angelegt. Rundherum begleiten die Chiemgauer Alpen den Spieler und der Wilde Kaiser leuchtet dazu noch mit weisser Schneespitze. Dörflich ländlich kuscheln sich Bauernhäuser aneinander, ein spitzer Kirchturm zeigt die dörfliche Mitte und aus der Ferne hört man leises Kuhgeläut, was die friedliche Landidylle noch toppt. Hier also spielt man normalerweise. Wenn – ja wenn der Golfplatz geöffnet ist, was ja schon längst geschehen wäre.

Wie wir alle ja wissen, hat ein kleines Virus das verhindert und uns zur Golf-Abstinenz gezwungen, aber auch ein tolles Wander-Erlebnis beschert. Denn auf diesem Golfplatz gibt es Wege zwischen den Fairways auf denen man gemütlich und ohne auf den manchmal versteckt liegenden Ball zu achten, dahin flanieren kann. Ganz nebenbei erörtert man gewisse Strategien, die beim nächsten Spiel wichtig sein könnten um nicht im Wasser zu landen, denn davon gibt es auf diesem Platz genug. Wasserhindernisse nennt man sie deshalb weil sie nebst den Bunkern das Spiel erschweren. Mitten zwischen dem 9.Loch und 10. Abschlag befindet sich ein kleiner See mit putzigem Häuschen, wo man während des Spiels ein wenig relaxt oder sich eine Weißwurst gönnt. Auf der Wanderung kann man ja hier seine mitgebrachte Brotzeit auspacken und den Ausblick geniessen. Den vollen Blick auf den Wilden Kaiser haben wir dann auf der Bahn 15, einem trickreichen Par 3, umringt von drei Bunkern und auch die 18 erfordert normalerweise noch volle Konzentration, muss man doch hier den Ball über einen Schilfgürtel auf´s gut versteckte Grün schlagen. Aber wie gesagt – beim Wandern sieht man am besten wie das funktionieren kann.

Schön wäre es natürlich auf der Terrasse des Hotels den Tag ausklingen zu lassen aber aus besagten Gründen ist auch hier geschlossen. Was man über das beliebte Ferienhotel weiß: Alpines Flair mit viel Holz außen trifft auf hochwertiges Leder, Filz und Loden innen und in den über 200 Zimmern. Dazu gesellen sich als schöner Kontrast Designer-Möbeln, persönlich ausgewählt von der Hausherrin Ursula Schelle-Müller, die auch in ihrem zweiten Hotel, dem „Kitzhof“ in Kitzbühel zu finden sind. Beide zählen zu meinen absoluten Favoriten, zumal auch der „Kitzhof“ ohne eigenen Golfplatz, Golf affin ist. Was aber das „Achental“ für die Chiemgauer so interessant macht ist einerseits das große Angebot in den 5 Restaurants, dem Weinkeller und der zusätzlichen Almhütte „Hubertushütte“ im Garten. Andererseits der übergroße Wellness-Bereich von über 2000qm mit dem „Just Pure“ Spa, dem In- und Outdoorpool und dem professionellen Fitnessbereich. Kein Wunder also, dass seit der Eröffnung vor nun 6 Jahren die deutsche Bundesliga mit Schalke 04 oder Mainz 05 hier ein und ausgeht. Wir müssen leider noch warten, freuen uns aber wieder auf Kässpatz‘n, Kaiserschmarr’n und andere bayrische Köstlichkeiten. Und – natürlich auf Golf!

www.golf-resort-achental.com



facebook
Drucken
Seite mailen