facebook
Drucken
Seite mailen

LOT Polish Airlines Premium Economy Class

22. Jänner 2016

700394

Connoisseur Circle wird in einer der nächsten Ausgaben die Business Class des Star Alliance Mitglieds LOT Polish Airlines vorstellen. Getestet wurde aber auch die Premium Economy Class an Bord der Boeing 787-8 von Warschau nach Tokyo.

Eigentlich erinnert so manche Premium Economy Class an eine Business Class der späten 80er Jahre. Akzeptabler Sitzabstand, passable Verstellung der Rückenlehne usw. Die Sitzanordnung der LOT Premium Economy beträgt 2-3-2, als sieben Plätze in einer Reihe. Insgesamt stehen 21 Plätze zur Verfügung. Wobei Sitz 4A ein absoluter Geheimtipp ist. Man hat keinen Vordermann der beim Verstellen der Rückenlehne Platz wegnimmt. Zudem sitzt man in einem geschützten Bereich. Bequemer Polster und Decken liegen bereits parat, ebenso ein Flasche Wasser und Utensilien wie Socken oder Schlafbrille.

Unser Flug verlässt die polnische Hauptstadt pünktlich. Außergewöhnlich die hohe Qualität des Caterings (Do&Co Poland) und die enorm großen Portionen, auch die gute Weinauswahl überzeugt. So wird neben einer westlichen Mahlzeit auch eine japanische Variation angeboten. Sekt, jeweils zwei Weiss- und Rotweine stehen auf der Karte, sowie Wein aus Japan.

60 Filme werden über die persönliche Bildschirme offeriert, das selbe Angebot wie in der Business Class. Unangenehm, die Toiletten befinden sich im hinteren Teil der Kabine. Das bedeutet, einen längeren Weg dorthin, aber vor allem auch längere Wartezeiten. Immer mehr Fluglinien, sogar Singapore Airlines oder Cathay Pacific passen sich dem Trend der Premium Economy Class an. Lufthansa hat dies bereits getan – ob auch Austrian Airlines und Swiss diesem Trend folgen, ist noch kein Thema.

Empfehlenswert ist auch das Umsteigen in Warschau selbst, mit kurzen Wegen sowie einem freundlich und komfortabel gestaltetem Terminal. Auf Grund der nachmittäglichen Abflugzeit von Warschau erreicht man Tokyo morgens um 9 Uhr. Da bleibt nicht viel Zeit zum Schlafen an Bord. Mehr als zwei oder drei Stunden waren nicht möglich. Dennoch, einigermaßen erholt, auch dank der leisen Kabine des Flugzeuges mit guter Frischluftversorgung, erreicht man die japanische Hauptstadt. Vor der Landung wurde noch ein umfangreiches Frühstück serviert.



facebook
Drucken
Seite mailen