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HOTELTEST
 Jumeirah Dhevanafushi 
 Wo eine Villa, muss nicht immer ein Weg sein

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Jumeirah Dhevanafushi
Wo eine Villa, muss nicht immer ein Weg sein

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LUXUSHOTELTEST
Applaus, Applaus! So wird jeder Gast vom gut gelaunten Personal empfangen, wenn er von der edlen Luxusyacht nach der 15-minütigen Spritztour vom Provinzflughafen Koodhedhoo die Insel Dhevanafushi betritt, die in ihrem unbewohnten Zustand noch auf die Bezeichnung Meradhoo hörte.

Heute stehen 21 Villen auf den 44.000 Quadratmetern. Eng ist es trotzdem nicht, selbst wenn man bedenkt, dass noch mal 250 Mitarbeiter auf der Insel leben. Ganz geschickt wurden die dreistöckigen Mitarbeiterhäuser in der Mitte der Insel vom Grün abgeschirmt. Dabei sind es nicht nur die Unterkünfte samt eigenem Pool, großer Kantine, sondern auch die Infrastruktur. 100.000 Liter fasst der Wassertank, das reicht gerade mal für einen Tag. Drei Generatoren à 520 kW sorgen nicht nur für das Entsalzen des Meerwassers, sondern produzieren den notwendigen Strom für einen luxuriösen Urlaub in Villen von 206 Quadratmetern aufwärts. Anders als auf anderen Malediveninseln sind die stromproduzierenden Maschinen außerhalb nicht zu hören. Ein Beispiel, wie hier in vielen Details an das wichtigste Gut erholsamen Insellebens gedacht wurde.

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Beach Revives Pool
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Ocean Village
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Restaurant Ocean Village
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Wasservilla
Auf Dhevanafushi ticken die Uhren definitiv anders: Es herrscht "Island Time", das heisst es ist einfach eine Stunde später. So haben Frühaufsteher eher die Chance, den Sonnenaufgang zu erleben und die Zeit bis zum Sonnenuntergang auszudehnen. Beides ist hier in unmittelbarer Äquatornähe ganzjährig jeweils um sieben statt sechs Uhr.

Sunrise und Sunset
zählen fraglos zu den alltäglichen Naturevents. Nächst dem herausragenden Talise Spa auf einer Plattform über der Lagune kann der Sonnenaufgang als kraftspendendes Ereignis aufgesaugt werden. Ein wenig schade ist nur, dass das offene Restaurant „Mumayaz“ nicht an der Sonnenuntergangsseite platziert wurde.

Aber man muss
schon ordentlich suchen, um hier echte Mängel zu entdecken. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, dann hilft ein Knopfdruck, und schon meldet sich der persönliche Butler, der rund um die Uhr parat steht. Ob man etwas aufzuhängen hat, die passenden Schnorchelrequisiten geholt werden müssen bis hin zu den Mahlzeiten, die nicht nur in den Restaurants, sondern auch im klimatisierten Wohnzimmer oder auf der Terrasse serviert werden. Dass er die exquisite Speisekarte, auf der sich Kaviar, Hummer und Wagyu-Steak um 180 US-Dollar finden, angesichts dieses Preisniveaus eher als Vorschlag sieht, versteht sich schon fast von selbst. Zu den alltäglichen Highlights hier gehören auch Brot und Kuchen als gelungene heimatliche Reminiszenzen für den deutschsprachigen Gast.

Die Gefahr
von Fadesse ist trotz der überschaubaren Größe nie gegeben. Die Wassersportstation ist äußerst ergiebig ausgestattet, es gibt neben der Yacht auch Dhonis und Motorboote für Fisch- und natürlich Tauchausflüge, das Fitnesscenter ist bestens eingerichtet und betreut, hier lässt sich auch der zu manchen Jahreszeiten täglich auftretende Wolkenbruch nicht nur schadlos überstehen – er wird zum Naturspektakel, wenn die aufgepeitschten Wellen donnern und der Regen an die riesige Glasscheibe prasselt. Klare sportliche Nummer eins sind aber die Ausflüge mit Schnorchel und Flossen in die weitgehend intakte Unterwasserwelt.

Doch das Wichtigste
an diesem exquisiten Refugium ist die Privatheit. Riesige Badezimmer mit 800-Liter-Wannen, die Terrasse, Wohn- und Schlafzimmer, Bildschirme mit integriertem Internetzugang, Musikanlagen mit Topboxen, alles auf Apple-Basis. Riesige Glasscheiben, die abends vom Butler natürlich durch Vorhänge verdunkelt werden. Dass man nicht vom Bett aus elektrisch den Tag eröffnen kann, ist ein kleiner Malus. Draußen warten die Terrasse, der eigene Pool, schließlich am Tagesbett vorbei ein fünf Meter kurzer Dschungelpfad zu den zwei Betten am Sandstrand. Wobei sich zu Sommerbeginn der perfekte Sand an der Westseite befand, ein Zustand, der sich aber strömungsbedingt wieder ändern kann. Leider reduziert der absolute pflanzliche Sichtschutz das Vergnügen des Meerblicks.

Wer den glatten
Ausblick aufs Meer liebt, dem bleiben die 16 Wasservillen, die absolut größten ihrer Art, die sogar einen eigenen Pool auf der Plattform direkt über dem Meer aufweisen. Das Ocean Village ist 850 Meter von der Insel entfernt. Nur ab und zu schaut an dieser Stelle eine Sandbank hervor. Lärm- oder Sichtbelästigung durch den Nachbarn gibt's hier nicht, dafür den endlosen Ozeanblick. Als stationäre Kreuzfahrt sozusagen. Weil nicht bei jeder Witterung der Bootstransfer auf die Insel möglich ist, gibt's hier auch ein eigenes, spektakuläres Restaurant, Wohnplätze für die Wasservillen-Butler und eine unabhängige Energieversorgung.

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FACTS &
FIGURES
Jumeirah Dhevanafushi
Destination

Malediven

Lage

400 Kilometer südlich der Malediven-Hauptstadt Malé im Gaafu Alifu Atoll, Linienflug von Malé nach Kaadhdhoo, von dort 20 Minuten Transfer mit der Luxusyacht

Kategorie

6* Luxus, Mitglied der Jumeirah Hotels & Resorts

Rating
  • Gesamteindruck
    19 von 20
  • Zimmer/Suiten
    14 von 15
  • Service
    14 von 15
  • F&B
    13 von 15
  • Preis/Leistung
    8 von 10
  • Pool/Strand
    10 von 10
  • Spa
    4 von 5
  • Freizeit/Concierge
    4 von 5
  • Sonderpunkte
    5 von 5
  • TOTAL
    91 von 100
Architektur

nur wenige inseltypische Anklänge (Palmendach, aber über Festkonstruktion) in einem auf höchste Ansprüche ausgerichteten geradlinigen Villenstil mit weitläufigen Fensterfronten, alles ebenerdig, außer Island Sanctuary

Zimmer

21 Villen: Island Revives (306 m²), Beach Revives (206 m²), Ocean Sanctuaries (340 m²), Ocean Revives (270 m²)

Stil & Ambiente

Das Interieur in den exquisiten Bungalows besticht durch Großzügigkeit und Qualität. Eher dunkle Holzböden unterstreichen den gediegenen Komfort der modernen, nicht regional geprägten Einrichtung. Wichtige Elemente sind die Terrassen beim Private Pool mit Esstisch und umfassend ausgestatteter "Maxi Bar"

Facilities

3 Restaurants: Azara (Hauptinsel), Mumayaz am Strand (Teppanyaki/Grill), Johara im Water Village, Khibar, Jetty-Café, Tauchen (PADI), Schnorcheln, Wassersportzentrum mit Wasserski, Jogging am Strand (ca. 800 m), Motoryacht

SPA

Talise Spa über Wasser, 1.700 m² Fläche, drei private plus ein VIP-Behandlungsraum, Hammam, Dampfbad, Sauna, Paarbehandlungen, Yogaplattform, Fitnesscenter mit enormer Glasfläche

Service

Persönlicher Butler steht 24 Stunden zur Verfügung. Sämtliche Speisen und Getränke werden auf Wunsch jederzeit in den Villen serviert

Kontakt

Jumeirah Dhevanafushi, Gaafu-Alifu-Atoll
www.jumeirah.com

Buchung

 
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