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HOTELTEST
 Seven Stars Galleria 
 Sieben Sterne für Voyeure

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LUXUSHOTELTEST
Zugegeben, die Lage hat was: Wer aus der Lobby, dem Restaurant oder aus seinem Zimmer in der Town House Galleria schaut, bemerkt, dass er sich mitten in einer der schönsten Kulissen Italiens befindet. Die Galleria Vittorio Emanuele ist eine der stilvollsten Einkaufspassagen der Welt und gilt als Sightseeing-Attraktion in Mailand.

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Badezimmer
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Innenansicht
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Innenbereich
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La Sinfonia Restaurant
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Suite
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Rossini Suite
Über Mosaikfußböden wölbt sich ein kunstvoll konstruiertes Eisen- und Glasdach, schicke Geschäfte und In-Treffs wie das Gucci-Café ziehen Besucher aus aller Welt an.

Doch genau diese Lage in der Galleria ist es, die auch die Schwächen dieses Luxushotels offenbart: Nur aus sieben der insgesamt 24 Suiten hat man den Blick auf diese Prachtpassage, alle anderen schauen in schöne Innenhöfe, was aber zweifellos keine besondere Attraktion ist.

Außerdem haben selbst die Suiten mit einer Ausnahme eine Größe, die in anderen Luxushotels der Stadt wie dem Four Seasons oder dem Park Hyatt als Standardzimmer oder Deluxe-Zimmer gilt. Auch das ist bedingt durch die Toplage. Das Haus steht – natürlich – unter Denkmalschutz, es durften keine Wände verändert werden. So kam es auch, dass der Empfang – den man ziemlich unspektakulär durch eine Art Hinterhof und mit dem Aufzug erreicht – und alle Suiten im ersten Stock sehr hohe Decken haben und so mit Galerien ausgestattet wurden, während Zimmer und Suiten im zweiten Stock wesentlich niedriger sind. Klein, aber fein also, dennoch fragt man sich, weshalb dieses Hotel – wie kommuniziert – als erstes und einziges der Welt ein 7-Sterne-Zertifikat bekam.

Erklären lässt sich das neben der sicher sehr exponierten Lage und der Tatsache, dass die Familie Rosso, ein bekanntes Touristikunternehmen mit Resort- und Stadthotels (drei weitere Town Houses in Mailand, eines in Turin) über zehn Millionen Euro in die Renovierung investiert hat, durch das außergewöhnlich vielfältige Serviceangebot: Das beginnt damit, dass Gäste eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Zimmer und Suiten abrufen können und damit nicht im Unklaren gelassen werden. Weiterhin bekommen sie einen Wunschzettel in Form eines Fragebogens vor der Anreise zugesandt. Hier können sie ankreuzen, ob sie mit einem Bentley oder einem Mercedes der S-Klasse abgeholt werden wollen, ob sie King-Size-, Twin Beds, ein Kinderbett oder eine Matte zum Beten – arabische Gäste sind gern gesehen – vorfinden möchten. Außerdem können sie wählen, ob sie Leinen-, Baumwoll- oder Seidenbettwäsche bevorzugen, und sich zwischen neun verschiedenen Kissensorten und sechs verschiedenen Musikrichtungen für den musikalischen Background im Zimmer entscheiden.

Weiter wird nach der Schuhgröße gefragt, weil die Schuhspanner aus Holz bereitstehen sollen, nach der Lieblingszeitung, einer speziellen Diät, einem Blumenarrangement nach Wunsch, einem Chauffeur für Stadttouren oder Operntickets. Wenn der Gast dann – selbstverständlich vom eigenen Butler, der ihm 24 Stunden zur Verfügung steht – zur Suite geführt wird, um einzuchecken, findet er als Standard eine Espressomaschine mit 24 verschiedenen Espresso-Arten vor, einen Laptop mit Drucker, der individuelle Visitenkarten produzieren kann, ein elegantes Faber-Castell-Bleistift-Set – exklusiv fürs Hotel zu erwerben. Zum Equipment im Zimmer gehören je eine Flasche sehr guter Cognac, Wodka, Rum und Whisky, in der Minibar gibt es exklusive Weine und Champagner von Veuve Cliquot bis Roederer Crystal.

Weitere Extras: Die Galerien der Suiten werden auf Wunsch zum Fitnessraum mit Laufband, zum Büro, zum Musikraum mit Klavier oder für Damen zum Mode-Showroom (mit Personal Shopper, versteht sich) umgestaltet. Der Küchenchef besorgt auch um Mitternacht noch ein frisches Hühnchen oder serviert zum Frühstück Seewolf mit Champagner, denn generell gilt: Kein Luxuswunsch soll hier unmöglich sein.

Da ist es für die Gäste vielleicht nicht mehr so wichtig, dass sie die schalldichten Fenster zur Galleria am besten wegen des Lärms und mangelnder Frischluft geschlossen halten – außer vielleicht abends zwischen sieben und neun Uhr, wenn ein vom Hotel gesponserter Pianist vor der Haustür in der Galleria ein Konzert gibt, das wegen der ausgezeichneten Akustik auch viele Mailänder anlockt.
Claudia Bette-Wengatz

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FACTS &
FIGURES
Seven Stars Galleria
Destination

Mailand

Lage

In der historischen Galleria Vittorio Emanuele im 2. und 3. Stock direkt über dem Prada-Shop, in unmittelbarer Nähe der Mailänder Scala und einige Minuten vom Fashion District entfernt, zum Flughafen Linate ca. 30 Min., nach Malpensa 60 Min.

Kategorie

7-Sterne-Zertifikat, im Besitz der Stadt Mailand, betrieben von der Familie Rosso, Mitglied der Leading Hotels of the World

Rating
  • Gesamteindruck
    15 von 20
  • Zimmer/Suiten
    10 von 15
  • Service
    13 von 15
  • F&B
    12 von 15
  • Preis/Leistung
    5 von 10
  • Spa/Freizeit
    4 von 10
  • Businesseinrichtungen
    4 von 5
  • Concierge
    4 von 5
  • Sonderpunkte
    5 von 5
  • TOTAL
    72 von 100
Architektur

Imposanter Belle-Epoque-Bau, errichtet zwischen 1865 und 1878, im März 2007 eröffnet

Zimmer

ausschließlich Suiten:
Deluxe Junior Suite (37 m2), Executive Suite (63-73 m2), Toscanini Suite (63 m2), Verdi Suite (63 m2), Penthouse Galleria Suite (560 m2)

Stil & Ambiente

Interessanter Mix aus Contemporary Design und Traditionsarchitektur mit hohen Stuckdecken (nur im 2. Stock) und Kronleuchtern aus Muranoglas

Facilities

Kleiner Empfangsbereich, Lounge, Bibliothek, Restaurant La Sinfonia, Duomo 21 Terrace, Restaurant & Lounge mit Blick auf den Mailänder Dom, Enoteca Duomo 21, I Dodici Gatti Grill & Pizza in der Galleria, In-Room-Dining

Service

Auf die wenigen Zimmer kommen rund 40 Angestellte, daher individuell und freundlich. Man versucht, dass ausländische Gäste Butler bekommen, die die jeweilige Sprache sprechen

Kontakt

Via Silvio Pellico 8, I-20121 Milano
Tel.: +39/02/89 05 82 97
Fax: +39/02/89 05 82 99

sevenstars@townhousehotels.com
www.sevenstarsgalleria.com

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