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HOTELTEST
 Aman Venice 
 Der Traum in Venedig

HOTELTEST
Aman Venice
Der Traum in Venedig

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LUXUSHOTELTEST
Die Erwartungen sind riesig: ein Aman in Venedig. Wer das minimalistische Design-Konzept der Hotelgruppe kennt, fragt sich, wie Architekt Jean-Michel Gathy seine geradlinige Handschrift in der barocken Opulenz des Palazzo Papadopoli verwirklichen konnte. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Resultat ist begeisternd. Das Ambiente der prachtvollen Räumlichkeiten ist dermaßen berauschend, dass man sich zweimal überlegt, den Reizen der Lagunenstadt zu folgen oder lieber zu bleiben.

Das Leben auf dem Canal Grande einfach vorbeiplätschern zu lassen, eingelullt von Kunst aus fünf Jahrhunderten und meisterlich ausgeführtem Kunsthandwerk im Stil der Spätrenaissance, des Rokoko und eklektizistischen Neo-Barocks. Man fühlt sich in diesem grandiosen Stadtpalast wie bei Grafens zu Hause. Und das aus gutem Grund: Man ist es tatsächlich – nämlich bei Graf Gilberto Arrivabene Valenti Gonzaga. Er bewohnt mit seiner Familie die vierte Etage. Seinen Vorfahren, der griechischen Unternehmer-Dynastie Papadopoli, ist das einmalige Layout des Anwesens zu verdanken.
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Roof Terrace
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Suite
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Dining Room
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Bathroom
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Spa
Sie erwarben Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Palast auch umgebende Gebäude, ließen einen benachbarten Uferbau abreißen und einen Garten anlegen. Ein zweiter mit altem Baumbestand rankt sich um die hinteren Flügel des Hauses. Einerseits grüne Oasen der Ruhe, bieten sie zudem reizvolle Blickwinkel für rückwärtig gelegene Suiten und fungieren als natürliche Lichtquellen. 24 Suiten beherbergt der Palast, jede unterschiedlich in Grundriss, Ausstattung und Ausrichtung, die kleinste 47, die größte 103 Quadratmeter groß. Letztere besticht mit chinesischer Wandmalerei im Wohnzimmer sowie atemberaubend opulenten Stuckaturen als Rahmen lustvoller Fresken über dem Bett – erschaffen von niemand Geringerem als Giovanni Battista Tiepolo, einem der bedeutendsten italienischen Maler des 18. Jahrhunderts.

Großartig präsentiert sich
auch die Maddalena Suite, einst Schlafzimmer von Graf Arrivabenes Großmutter, mit sechs Meter hoher Decke, Murano-Kronleuchtern und Seidentapeten von Rubelli. Eine Suite zum Verlieben ist die Nummer 14 mit ihrem Sansovino-Kamin aus dem 16. Jahrhundert sowie kunstvoller Kassettendecke. Hier, wie in allen historischen Räumen des Palazzo, sind die Möbel betont schlicht und einfarbig gehalten, um nicht in Konkurrenz zur antiken Ausschmückung zu treten. Wieder anders die Canal Grande Suite: Modern gestylt in hellen Farben mit Mobiliar von italienischen Top-Designern auf historischem Terrazzo-Boden, leistet sie sich lediglich zwei venezianische Spiegel als einzigen dekorativen Anklang an die Geschichte. Ein Wow-Effekt ist der Blick auf die Hauptschlagader Venedigs aus allen Fenstern: Wer sie nachts offen lässt, hört den tiefen Glockenklang von San Marco um Mitternacht und wird geweckt – nicht vor 9.30 Uhr – vom fröhlichen „O sole mio“ der Gondolieri. Venedig eben. Aman-Gründer Adrian Zecha hatte vor genau 25 Jahren in Phukets Amanpuri Standards für Großzügigkeit, Design und Raumaufteilung in luxuriösen Resorthotels gesetzt und dabei sein Augenmerk nicht zuletzt auf Badezimmer gerichtet. In dem venezianischen Stadtpalast wurde das Konzept traumhaft schöner Bäder auf Kosten weiterer Schlafzimmer durchgezogen. In cremigem Weiß gehalten mit gläserner Dusche und Corian-Wanne, fallen einem hier einige hinreißende Utensilien ins Auge, die eigens für dieses Haus designt und hergestellt wurden: wie die Seifenschale, die schokobraunen Tonfläschchen für Shampoo und Duschgel, die Tiegel für Watte und Q-Tips sowie die Platte aus Perlmutt-Mosaik, auf der sie stehen. Regelrechte Clous sind der gläserne Handtuchwärmer sowie eine weiße Glassäule, die sich als ambulante Heizung entpuppt. Herz des Palazzos ist der Ballsaal auf der 1. Piano Nobile (neudeutsch: Belle Etage), über und über mit Fresken, Girlanden, Putten und Spiegeln geschmückt – ein Kunstwerk von Architekt Girolamo Levi und Innenausstatter Michelangelo Guggenheim. 1865 wurde die brillante Interior-Kreation von den Papadopolis in Auftrag gegeben, um sich mit ihrem neuen Heim in der fürstlichen Society Venedigs standesgemäßen Respekt zu verschaffen. Mit seinem weißen Couch-Ensemble und vier runden schwarzen Tischen an den Fenstern hat Gathy dem Saal moderne Akzente verliehen und ihn als Lounge und Speiseraum inszeniert.

Besonders originell ist
das graue Gestühl, welches sich nebenan im Roten und Gelben Dining Room wiederholt. Höher als ein Sessel, aber das Polster ebenso tief, kann man sich beim Essen bequem zurückfallen lassen. „Damit man den Deckenschmuck im Auge behält, ohne einen steifen Hals zu kriegen“, wie Adrian Zecha sagt. Reizvoller kann man in Venedig zum Frühstück nicht sitzen. Und das Beste: Man kann auch sitzen bleiben, denn man wird bedient. Die Küche könnte noch zulegen: Feinschmeckern jedenfalls fehlt bei den italienischen und Thai-Gerichten mal die Sorgfalt, mal die Raffinesse. Es mag aufgefallen sein, dass in diesem Text das Wort „Hotel“ nie stattfindet. Mit Absicht. Denn das Aman Canal Grande ist kein „home away from home“. Wer besitzt schon solch ein Anwesen, das von 60 dienstbaren Geistern lächelnd bespielt wird? Aber vielleicht fühlt man sich deswegen hier auf wunderliche Weise zu Hause: wie in einem Traum, zu Gast bei den Grafen.

Text: Kiki
Baron

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FACTS &
FIGURES
Aman Venice
Destination

Venedig

Lage

Im Viertel San Polo, direkt am Canal Grande, auf halbem Weg zwischen der Rialto- und Accademia-Brücke in Venedig

Kategorie

5*, Mitglied bei den Aman Resorts

Rating
  • Look & Feel
    10 von 10
  • Zimmer/Suiten
    15 von 15
  • Service
    13 von 15
  • F&B
    10 von 15
  • Preis/Leistung
    8 von 10
  • Pool/Strand
    10 von 10
  • Spa
    5 von 5
  • Freizeit/Concierge
    5 von 5
  • Lage
    15 von 15
  • TOTAL
    91 von 100
Architektur

Das Aman Venice residiert im Palazzo Papadopoli aus dem 16. Jahrhundert

Zimmer

24 Suiten in 4 Kategorien:
5 Signature Suiten: Maddalena Suite und die Papadopoli Suite (Deckenfresken und Ausblick auf die Gartenterrasse, oder den Grand Canal), Sansovino Suite (orginal von Jacopo d‘Antonio Sansovino im 16. Jh. de-signtem Kamin), Alcova Tiepolo Suite (mit von Giovanni Battista Tiepolo designten Deckenmalereien), Grand Canal Suite (mit riesigem Bogenfenster direkt auf den Canal Grande), Palazzo Suite, Palazzo Chamber und Palazzo Room

Stil & Ambiente

Reich im Barock/Rokoko-Stil ausgeschmückte Räume mit schlicht-modernem Mobiliar

Facilities

2 Speiseräume mit italienischer Küche, Bar, Bibliothek, Piano Lounge,
2 Gärten, Pier, Dachterrasse

SPA

Intim, auf 3. Etage mit 3 Behandlungsräumen

Service

immer lächelnd und hilfsbereit

Buchung

 
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