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Die CC Selection der schönsten Privatinseln

Robinson Crusoe-Feeling in pandemischen Zeiten – ja, warum eigentlich nicht? Weltweit locken dazu kleine, feine Privatinseln, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die eigenen Spuren im Sand, im Regenwald, zwischen üppigen Exoten, an versteckten, glasklaren Lagunen und türkisgrünen Ozeanen – das Paradies hat viele Gesichter, wenn man dazu das nötige „Kleingeld“ hat. CC hat eine Auswahl getroffen.

Bawah Reserve and Elang, Indonesien
300 Kilometer nordöstlich von Singapur liegen, abgeschieden von der quirligen Welt, sechs tropische Inseln im Anambas-Archipel, wozu auch das Bawah Reserve gehört. Wer mit dem Wasserflugzeug einschwebt, erkennt schon von oben, was das Inseparadies so besonders macht: 13 weiß glitzernde Strände umrunden die Inseln, zwei türkisgrüne Lagunen leuchten zwischen tropischen Pflanzen, und dazwischen gewahrt man auch die 36 Lodges mit den einzigen Überwasser-Bungalows Indonesiens. Eine einzige Insel ist bis jetzt noch unberührt – Elang. Das wird sich im nächsten Jahr ändern, wenn dort sechs neue Lodges über den Felsklippen eröffnet werden. Designer Sim Boon Yang hat dabei voll auf Nachhaltigkeit gesetzt und nur recyceltes Material verwendet, das perfekt mit der Umgebung harmoniert. Von der Rundum-Terrasse erstreckt sich ein phantastischer Blick auf den Ozean, zu dem von jeder Lodge ein privater Weg führt – ebenso zum Clubhaus, dem Beachside Restaurant mit Bar und dem Spa mit Infinity Pool. „Adults only“ lautet hier die Vorgabe, und ein Butlerservice dazu garantiert den ganz privaten Luxus. www.bawahreserve.com

Nukutepipi, Französisch-Polynesien
Die kleine Privatinsel des kanadischen Künstlers und Cirque-du-Soleil-Gründers Guy Laliberté gehört zum südöstlichsten Atoll der Gruppe der Îles du Duc de Gloucester. Einfacher gesagt: Noch etwa 1.000 Kilometer sind es nach Bora Bora. Also ist dieses Eiland, „far away from it all“, nur mit dem Privatjet von Tahiti in circa eineinhalb Stunden erreichbar. Auch deshalb gehört es zu den exotischsten Privatinseln überhaupt. 13 Strandvillen für 50 Gäste besagt das Angebot – alle in authentischem Südsee-Design mit Interieur aus dunklem Holz, bestückt mit Antiquitäten, hellen Stoffen und übergroßen Lookouts. Einige davon mit Jacuzzi und Infinity Pool mit Blick auf die Lagune und „private dinner location“, wie die Master Villa mit mehreren Zimmern, eigener Küche, Bar und Filmtheater. Typisch ist auch das Barfuß-Restaurant am Kaipoa Beach oder das Fare Kai Tuatako unter Palmen. An Aktivitäten herrscht hier kein Mangel: Außer dem Zehn-Kilometer-Rundum-Walk gibt es jede Menge Wassersport, Whale Watching, Tiefseeangeln und Fitness. Aber auch diverse Spa Treatments, angelehnt an die Südseetradition, werden angeboten. www.vladi-private-islands.de

Gladden Private Island Resort, Belize
Exklusiver geht nicht: Die winzig kleine Insel in der Größe eines Fußballfeldes liegt im größten Korallenriff der westlichen Hemisphäre vor dem mittelamerikanischen Staat Belize und bietet gerade einmal Platz für vier Personen in zwei Master Suiten. Damit steht dieses Hideaway ganz oben auf der Liste der privatesten Inseln weltweit. Sensationell ist der Blick schon beim Anflug, der die ganze Pracht des Riffs von oben zeigt. Mitten in einem Palmenhain liegt dann die elegante Villa im „Maya-Stil“ aus hochwertigen Naturhölzern, mit schicker Inneneinrichtung und ausnehmend schöner Terrasse mit Rundumblick aufs Meer und die Nachbarinsel. Dort wohnt das Dienstpersonal mit Chefkoch und Kapitän, die rund um die Uhr für alle Wünsche parat stehen – all-inclusive versteht sich. Perfekt für Honeymooner oder Paare mit Sabbatical-Ambitionen. www.gladdenprivateisland.com

Thanda Island, Tansania
Nur acht Hektar groß ist dieses kleine Inselparadies vor der Küste Tansanias, dessen Eigentümer – das schwedische Investoren-Ehepaar Olofson – nun seit vier Jahren auch zahlende Gäste empfangen. Vom Hubschrauber aus, den man in Daressalam besteigt, wirkt das Privateiland wie ein grüner Punkt im türkisblauen Ozean. Strahlend weiß leuchten daraus die im fragilen Kolonialstil erbauten Villen hervor. Zehn Personen finden im lichtdurchfluteten Haupthaus Platz, acht weitere in Cottages auf der anderen Seite der Insel. Da das Meer rund um die Insel auch als ein streng geschütztes Tauchreservat gilt, leben hier Walhaie, Meeresschildkröten und Mantas – perfekt für Schnorchelexkursionen. Als weitere „activities“ stehen Tennis, Gym, Jetskis und natürlich sämtliche Wasserspielzeuge parat. Außerdem lockt die Thanda-Yacht – eine klassische Schönheit aus dem Jahr 1935. Ein richtiger Hingucker ist das Spa mit beeindruckendem Glaspool. Kids lieben die traditionellen tansanischen Bandas am Strand, in denen sie in einiger Distanz zum Haupthaus ihr eigenes Reich vorfinden. www.thandaisland.com

Voavah Private Island, Malediven
Das Four Seasons Private Island at Voavah ist zwar „nur“ eine unter tausenden Inseln auf den Malediven, darf sich aber rühmen, die allererste Hotelinsel weltweit zu sein, die sich in einem UNESCO-Biosphärenreservat befindet und gleichzeitig als exklusives Hideaway fungiert. Bis zu 22 Personen können die Insel bevölkern, wobei man dazu drei Möglichkeiten hat: In der Mezzanine
Suite hoch über dem Meer, in einer Water Villa direkt auf dem Meer oder in einer Beach-Villa am Strand. Das Ambiente ist edel mit hochwertigen Materialien und wunderschönen Ausblicken von den großzügigen Veranden. Eine eigene Luxusyacht für Erkundungstouren, eine Tauchschule und ausreichend Spielzeug für große Jungs wie Seabobs und X-Jetblades ist ebenso im Angebot wie das einzigartige Spa. Zum Dinieren hat man einige Optionen: Self-Catering im Beach House, einen persönlichen Koch anfragen, am Strand grillen oder bei einer Bootsfahrt das Catering vom Four Seasons nutzen, um von Bord aus den Sonnenuntergang zu genießen. www.fourseasons.com

Kasiiya Papagayo, Costa Rica
Vor zwei Jahren wurde dieses Eco Resort in Guanacaste auf der Halbinsel Papagayo eröffnet. Das Resort, das sich über 49 Hektar erstreckt, ist ein Vorzeigeprojekt französischer Designer, die nur natürliches Material aus dem tropischen Wald verwendeten haben, ohne einen einzigen Baum zu schlagen. Deshalb befinden sich die sieben zeltartigen Suiten versteckt in einem Dschungel. Sie sind geschmackvoll mit natürlichen Materialien und Ton in Ton mit den Hölzern eingerichtet. Außerdem
verfügen sie über Außenduschen und Badewannen auf der Terrasse mit Blick auf den Ozean. Dorthin führen auch die privaten Wege – natürlich aus Holz gebaut. Auch die Speisekarte des Restaurants ist auf organische und lokale Kost programmiert, was die Philosophie dieser Anlage stimmig macht. Jetzt wartet man nur noch auf den Preis für all die Nachhaltigkeit, die mit dem Dezeen Award 2020 für „The world‘s best architecture, interiors and design“ ausgezeichnet wurde. www.kasiiya.com

Islas Secas, Panama
Von Panama City geht es mit dem Wasserflugzeug zum 14-Insel-Archipel Islas Secas. Man kann sich aber auch für einen Boottrip von 75 Minuten entscheiden, dann sieht man etwas mehr vom Golf von Chiriqui, einem National Marine Park, der sich perfekt für Walbeobachtungen und Schnorcheln an unberührten Korallenriffen eignet. Auf einer der Inseln hat der Besitzer Louis Bacon mit seinem Eco- und Nachhaltigkeitsprinzip ohne Plastik ein exklusives Paradies für 18 Gäste geschaffen. Logiert wird in sieben Casitas inmitten tropischer Gärten und mit bester Aussicht auf den Ozean. Alle Villen sind aus einheimischen Hölzern mit riesigem Vordach und minimalistischem Mobiliar ausgestattet
und bieten Platz für vier Personen. Nur die Ein-Zimmer-Casita Mirador bleibt den Honeymoonern vorbehalten Die Gäste schätzen vor allem die köstlichen Fischkreationen des Chefkochs André Pastias, die er in seinem kathedralenähnlichen Restaurant serviert. Cocktails gibt es anschließend in der Hemingway Bar. www.islassecas.com

Text: Elsa Hoecker

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