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Bahamas und Belize

Bei einem Flug über die 700 Inseln des Bahamas-Archipels erspähen Reisende endlose Flächen von Blautönen – von Hell- über Himmel- zu Nachtblau, von Türkis zu Aquamarin und Indigo. Erst Ende des 2. Jahrtausends erkundeten Forscher die „blue holes,“ die Karsttrichter im Ozean, die auch viele Höhlen bergen. Auf den Bahamas gibt es 150 von ihnen. Mit seinen 202 vertikalen Metern ist „Dean’s Hole“ vor Long Island das zweittiefste der Welt. Hier kommen Unterwasserfans bei dem jährlich im August stattfindenden Tauchwettbewerb „Vertical Blue“ auf ihre Rechnung. Sie begegnen vielen Meerestieren — Korallen, Fischen, Schildkröten und Vögeln. Vor der Insel Andros wurde im Jahr 2002 der aus 60 Trichtern bestehende Blue Hole National Park eröffnet. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über 16.000 Hektar. Neben den Meerestrichtern finden sich hier auch Landtrichter, in denen man aufgrund des Bisulfitgehalts an der Wasseroberfläche beim Schwimmen vorsichtig sein muss. Für Biologen stellen diese blauen Landtrichter jedoch ein reichhaltiges Forschungsgebiet dar. Auch in Belize gibt es so ein Taucherparadies im Meer. Das Great Blue Hole, das weltweit größte seiner Art, ist 70 Kilometer von Belize City entfernt. Hier tauchen Ozeanfans in eine wahre Unterwasserarchitektur ein und erspähen auch 2.8 Meter lange Stalaktiten. Das Great Blue Hole zählt zu den 10 besten Tauchrevieren der Welt.

www.bahamas.com/natural-wonders/deans-blue-hole
bnt.bs/explore/andros/blue-holes-national-park/

belize.com/belize-blue-hole/


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