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KARIBIK
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Karibisches Trio
Die Karibischen Inseln sind so zahlreich wie verschieden. Um zwischen Strand und Dschungel nicht die Übersicht zu verlieren, hat Connoisseur Circle in den drei Insel-Staaten Antigua, St. Lucia und Turks & Caicos eingecheckt.

Willkommen auf Antigga!“ Die Landeskunde beginnt auf dem Flughafen. War nicht An-ti-gu-a das Ziel? Doch, der Inselname wird von den Einheimischen Antigga ausgesprochen, ein sprachlich lässiger Einstieg in den zu den Kleinen Antillen gehörenden Karibikstaat, zu dem auch die Nachbarinsel Barbuda gehört. Kleine Holzhäuser mit Wellblechdach, in Eiscrèmefarben rosa, hellblau, vanillegelb oder mintgrün gestrichen, bieten der Verwitterung optisch Paroli und rauschen bei der Taxifahrt mit Bobby vorüber. „Car wash“, „Autowäsche“, steht auf vielen Schildern. Ein Mann, ein Wassereimer, Pkw-Pflege auf karibisch. Die Insel ist klein, die Fahrten sind kurz. Länger als 30 Minuten ist man von A nach B, von B nach C kaum unterwegs. Obst- und Gemüsestände säumen den Straßenrand. Tomaten, Auberginen, Paprika, Gurken, Möhren, Pok Choi, Papaya, Mango und Granatäpfel werden angeboten. Länger als eine halbe Stunde dauert auch die Fahrt von der Inselhauptstadt Saint John’s, einem der beliebtesten Kreuzfahrthäfen der Karibik, nach English Harbour kaum. Der charmante Hafenort mit seiner entspannten Atmosphäre ist auch einer der Segel-Hotspots in der Karibik. Hier finden hochkarätig besetzte Events wie das RORC Caribbean 600 Race statt. Doch selbst dann bleibt English Harbour von einer Schickeria-Invasion wie an der französischen Côte d’Azur verschont, ist die Atmosphäre stets entspannt.

Eine Sehenswürdigkeit in English Harbour, die von Inseltouristen wie Kreuzfahrern angesteuert wird, ist die restaurierte Nelson's Dockyard. Heute UNESCO-Welterbe, befand sich hier zu Admiral Nelson's Zeiten einer der bedeutendsten Marinestützpunkte Großbritanniens. Gerade wieder eröffnet wurde das aufwendig restaurierte Clarence House auf der anderen Seite der Freeman’s Bay. Erbaut wurde es in den 1780er Jahren für den Duke of Clarence, den späteren König William IV (1765-1837), der zu jener Zeit hier unter Nelson als Marineoffizier diente.
Traumhafte Strände mit glasklarem Wasser gibt es reichlich auf der Insel. Immerhin ist Antigua eines der beliebtesten Hochzeits- und Honeymoon-Ziele. Doch das Eiland besitzt auch vier Nationalparks und einige Wanderwege. In den nächsten zwei Jahren sollen 30 weitere hinzukommen. Die Routen sind gut ausgeschildert, es gibt verschiedene Längen und Schwierigkeitsgrade. Der Lookout Trail etwa trägt seinen Namen zu Recht. Er führt von English Harbour hinauf nach Shirley Heights und bietet fantastische Ausblicke. Alternativ taucht man ab: Im November soll der „Snorkel Trail“ von Falmouth Harbour komplett fertig sein.

Vielseitige Insel in der östlichen Karibik
Wandern, Schnorcheln und Tauchen, das sind auch auf St. Lucia beliebte Aktivitäten. Abseits von Honeymoon und Beach Life präsentiert sich die Insel auch als naturnahes, tropisches Reise- und Wanderziel. Dabei ist St. Lucia wesentlich größer, gebirgiger, regenreicher und grüner als Antigua. Naturnahe, tropische Erlebnisse bieten etwa die Wanderungen durch die Regenwälder der Nationalparks wie der Enbas Saut Waterfalls Trail, der nur 30 Minuten östlich von Soufrière beginnt. Seinen Namen erhielt der Trail von den beiden Wasserfällen, die sich am Zufluss des Troumassée Rivers in mehreren Kaskaden in zwei Becken ergießen, in denen man herrlich baden kann. Beim Rainforest Sky Ride gleitet man hingegen ohne Anstrengung an einem Drahtseil über die Wipfel des Regenwalds. Soufrière war einst Inselhauptstadt und während des Sklavenaufstands 1748 suchten die karibischen Freiheitskämpfer in diesem teils schwer zugänglichen Gebiet Zuflucht. Heute ist Soufrière ein gemütliches Städtchen an der Küste mit einem kleinen Markt, einer Handvoll Cafés und Restaurants und vor allem wegen der Pitons, Gros Piton und Petit Piton, bekannt. Die beiden einzigartigen Kegelberge sind Inselwahrzeichen und UNESCO-Weltnaturerbe. Kein Wunder, dass die Gegend im Süden der Insel eine ungewöhnlich hohe Dichte an Luxusresorts aufweist, die zumeist neben viel Karibikflair wunderbare Ausblicke auf die Pitons bieten, welche man, am besten mit Guide, auch besteigen kann.

Doch obwohl die Pitons St. Lucias Wahrzeichen sind, liegen die größeren Urlaubszentren Marigot Bay und Rodney Bay weiter nördlich in der Nähe der heutigen quirligen Inselhauptstadt Castries. Hier findet der Reisende eine perfekte touristische Infrastruktur vor, mit größeren Hotels, gut ausgebauten Marinas, Golfplätzen, schönen Stränden und zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés – Insider behaupten, Rodney Bay habe eines der lebhaftesten Nachtleben in der Karibik. Jeden Freitagabend ist die Gros Islet Friday Night Street Party der Hotspot für Einheimische und Besucher. Dann werden mehrere Straßenzüge des alten Fischerorts für den Verkehr gesperrt. An Straßenständen werden gegrillter Fisch, Hühnchen, Bier und Rumpunsch verkauft und man amüsiert sich bei Reggae und R&B bis in die frühen Morgenstunden. Auch andere Orte veranstalten ähnliche Straßenparties. Aber auch interessante Einblicke in den Regenwald und die frühere Lebens-weise der Inselbewohner kann man unweit der Ferienorte in Castries erleben. Am Stadtrand befindet sich das Lushan Country Life. „Lu-shans“, so nennen sich die Einheimischen selbst. Schmale Pfade führen durch den Dschungel und an verschiedenen Stationen erfährt man alles über die Flora und Fauna des Regenwalds.

Unbekannte Ufer
Turks & Caicos – schon mal davon gehört? Europäer wissen kaum, wo die 8 bewohnten Inseln eigentlich liegen, obwohl es insgesamt 40 an der Zahl sind. Rund um Turks & Caicos schauen viele Riffe mit Korallengärten von überwältigender Schönheit aus den Ausläufern der südöstlichen Bahamas. Geografisch liegen sie zwar im Atlantik, doch eigentlich werden sie der Karibik zugezählt. So viel zur ungewöhnlichen Lage der Inselgruppe. Die wohl bekannteste, wenn auch nicht größte Insel, ist Providenciales. Die anderen bewohnten wie verschlafenen Inseln heißen Middle Caicos, Grand Turk, East Caicos, North Caicos, South Caicos, West Caicos und Salt Cay. Alle können mit kleineren Flugzeugen untereinander mehr schlecht als recht erreicht werden. Die Hauptinsel, die auch von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird, ist Grand Turk mit etwa 4.000 Einwohnern. Hier befindet sich auch die Hauptstadt der Inselgruppe und das Verwaltungs-
und Finanzzentrum, Cockburn Town.

Weiter nach Providenciales: Ein großer Gedenkstein an der Promenade erinnert daran, dass hier 1492 Christoph Columbus seinen Fuß an Land setzte. Es ist die beliebteste und touristisch am besten erschlossene Insel des Archipels. Von Insidern wird sie „Provo“ genannt und ist als besterschlossene Insel auch Mini-Epizentrum des gesamten Archipels. Hier gibt es niedliche, in fröhlichen Farben herausgeputzte Häuschen, eine Handvoll gemütlicher Geschäfte, Designerboutiquen und Lebensmittelgeschäfte – eingebettet in kleinen Shoppingarkaden, aber vor allem gibt es hier „den“ Traumstrand schlechthin.Über 20 Kilometer zieht sich die Grace Bay, die vom renommierten Condé Nast Traveller Magazin und von TripAdvisor mehrmals mit dem Titel „Schönster Strand der Welt“ ausgezeichnet wurde. Klar, dass sich hier auch die meisten Hotels aneinanderreihen – aber immer mit dem nötigen Respektabstand. Megakomplexe und seelenlose Hotelkästen sucht man hier vergeblich. Dafür findet man einen Sandstrand, der beinahe schneeweiß und fein wie Puder ist. Daran hat sogar die Queen Gefallen gefunden und nennt einen 10 bis 20 Meter breiten Streifen zwischen den Hotels und dem Sandstrand ihr Eigen.

Britisches Erbe
Nicht umsonst hat sich die kleine Inselgruppe mit Top-Strandhotels auf Providenciales vom einstigen Geheimtipp für Honeymooner zu einer boomenden Destination für den US-Tourismusmarkt entwickelt. 2015 besuchten fast 400.000 Urlauber die flache Inselwelt. Heute weht die Flagge des britischen Empires und in den Amtsstuben lächelt die Queen von den Wänden. Schließlich gehören die Turks and Caicos nicht einfach nur zum erweiterten United Kingdom, sondern sind seit 1766 Kronkolonie.

Faszinierende Unterwasserwelten
Mit genügend Kleingeld in der Reisekasse ist der 497 Quadratkilometer große Turks & Caicos-Archipel mit 12 Monaten Sonnenschein, rundherum klarem Wasser, 320 Kilo-meter Paradiesstränden, 33 Nationalparks aus Mangrovengebieten und Vogelschutz-reservaten allemal eine Reise wert. Umgeben vom größten Korallenriff-System der Welt sind die Turks- und Caicosinseln ein echtes Paradies für Taucher und Schnorchler. Die Wahrscheinlichkeit, Ammenhaie oder Rochen zu sehen, ist nirgendwo in der Karibik höher. Und zwischen Januar und März gibt’s eine weitere Attraktion: Wenn nämlich die Buckelwale Richtung Silverbanks vorbeiziehen, um dort ihre Jungen zu gebären (übrigens einer der wenigen Plätze auf der Welt, wo man mit den Giganten auch schnorcheln darf!). Daher gehören die Tauchplätze rund um
die Inseln zu den Edelspots der Karibik, für manche sogar der ganzen Welt.

Oberhalb des Meeresspiegels fühlen sich vor allem Sonnenanbeter und Ruhesuchende wohl. Denn die Inseln sind zu 80 Prozent unbewohnt und rutschten bisher durch das Raster der weltweiten touristischen Aufmerksamkeit. Das lockt natürlich Celebrities, die unerkannt entspannen wollen.
Besonders zu Ostern oder Weihnachten sind die Chancen groß, dass man Villenbesitzern wie Bruce Willis, Donna Karan oder Keith Richards über den Weg läuft. Ein netter Spot ist vielleicht noch das Areal rund um den Leuchtturm von Grand Turk. Dort hat man einen einmaligen Blick auf das Meer und die anderen Inseln. Ideal für ein kleines Picknick, das man sich mit steinzeitlich anmutenden Iguana Echsen teilen darf. Und das alles nur 100 Kilometer von Miami entfernt.

Lage

Die bogenförmig angeordneten Inseln der Karibik innerhalb des Karibischen Meeres

Fläche

220.000 km²

Bevölkerung

40. Mio. Menschen

Sprache

Neben den sehr wenigen verbliebenen indigenen Bewohnern leben vor allem Menschen afrikanischer und europäischer Herkunft, Kreolen sowie Inder (vor allem auf Trinidad und Tobago) und Chinesen auf den verschiedenen Inseln der Karibik. Spanisch mit ca. 70 % und Englisch mit ca. 24 % sind die Hauptsprachen der Karibik, daneben werden Französisch, Niederländisch und verschiedene Formen des Kreolischen oder Caribischen gesprochen (insbesondere im Alltag).

Anreise

Während der Hauptsaison etwa von November bis April fliegt die Condor mit Anschlussflügen von verschiedenen deutschen Flughäfen über Frankfurt nach Antigua und St. Lucia. Ganzjährig kann man auch mit British Airways über London in die Karibik fliegen. Nachteil, die Flüge von Deutschland landen in Heathrow, die Karibik-Flüge starten in Gatwick und es wird zumeist auf dem Hinflug eine Zwischenlandung in London notwendig. Auch andere Airlines wie Air France, KLM oder Air Canada fliegen in die Karibik. Meist braucht man dann noch einen innerkaribischen Anschlussflug mit der LIAT. Die karibische Airline fliegt auch täglich von Antigua nach St. Lucia.

Turks&Caicos: Der internationale Flughafen befindet sich auf Providenciales Island. American Airlines fliegt regelmäßig ab und nach Miami (75 min.). Andere Direktflüge sind von American Airlines ab und nach New York sowie Delta Airlines Flüge ab und nach Atlanta. British Airways fliegt wöchentlich ab und nach London via Nassau bzw. Antigua.

Religion

Eine große Fülle religiöser Einflüsse. Die wohl bekannteste Form der karibischen Religionen ist „Voodoo“. Weit verbreitet auf den karibischen Inseln sind auch protestantische Religionsgemeinschaften, denen die meisten der englischsprachigen Inseln anhängen. Jede der protestantischen Inseln hat eine oder mehrere methodistische, baptistische, anglikanische und adventistische Kirchen. Hinzu kommen die Church of God und hinduistische und muslimische Tempel und Moscheen. Auf den französischen Inseln ist zudem die römisch-katholische Kirche sehr verbreitet.

Beste Reisezeit

Antigua und St. Lucia sind Ganzjahres-Destinationen mit durchgängig warmem, tropischem Klima, aber nicht zu heißen Temperaturen. Hochsaison ist von Dezember bis April. Dies sind auch die trockeneren Monate.

Das Klima der Turks & Caicos-Inseln ist subtropisch und das ganze Jahrüber angenehm. Am kühlsten sind die Monate von Dezember bis April, daher die perfekte Reisezeit.

Zeitverschiebung

-6 h (MESZ)

Währung

1 East caribbean Dollar circa 0,35 Euro. US Dollar werden praktisch überall angenommen.

Visa

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen touristischen Aufenthalt:
EU-Länder und die Schweiz: Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und Niederlande für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Verlängerung um weitere 90 Tage vor Ort möglich) sowie alle übrigen EU-Länder und die Schweiz für Aufenthalte von bis zu 14 Tagen; Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen, Verlängerung um weitere 90 Tage vor Ort möglich): Aruba, Bolivien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Hongkong (China), Israel, Jamaika, Korea (Süd), San Marino, Suriname und USA; Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 14 Tagen): Staatsbürger der meisten Länder können ohne Visum für touristische Aufenthalte von bis zu 14 Tagen (Verlängerung um denselben Zeitraum vor Ort möglich) einreisen.

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INFOSHOTELSWINE & DINEFREIZEITInterview
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Melting Pot

Indische, portugiesische und südamerikanische Einflüsse sorgen für die große Vielfalt in der karibischen Küche.

Karibische Küche auf Antigua und St. Lucia, das bedeutet viel frischen Fisch und Seafood, Huhn, auf den Inseln angebautes Gemüse und natürlich reichlich tropische Früchte von Mango bis Banane. Was derzeit fehlt, ist die Antigua Black Pineapple, sozusagen die Nationalfrucht des Inselstaates. „Zu wenig Regen“, sagt Küchenchef Desroy Spence aus dem luxuriösen Resort Hermitage Bay. Deshalb sei die „Nationalfrucht“ Antiguas dieses Jahr nicht so süß und groß wie üblich. Spence bezieht die Früchte von einem lokalen Züchter im Süden der Insel. Daraus kreiert er Desserts, grillt sie etwa und kombiniert sie mit einem Chutney und Limettensorbet. Generell, so Spence, sei die Küche der Einheimischen aber eher deftig: Eintöpfe, viel Reis, frittiertes Gemüse, frittiertes Huhn. Und natürlich das Polenta ähnliche Fungi, das Foon-ji ausgesprochen wird: Maismehlbällchen mit Gemüsepüree und einer Sauce aus Stockfisch, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch.

Abseits der Restaurants in den Luxusresorts kann man sogar noch recht günstig essen. Das auf dem Terrassen-Grill zubereitete Huhn mit Reis und Salat bei Katie’s Snackette gibt es für etwa sieben Euro, direkte Strandlage und Meerblick inklusive. Die Happy Hour in Cloggy’s Café, dem Szene-Laden und Segler-Treff an der Marina von English Harbour, steht dem in nichts nach. Von fünf bis sechs Uhr nachmittags wird das Glas Wein oder karibisches Bier für fünf East Caribbean Dollar ausgeschenkt.

St. Lucia goes Bio
Was in Antigua die Black Pineapple ist, ist es auf St. Lucia die Kochbanane, englisch Plantain. Sie ist St. Lucias wichtigstes Exportprodukt und auf den Speisekarten der besten Insel-Restaurants in unzähligen Variationen zu finden. So wird sie etwa als „Roast Yellow Plantain and Yam Saty“ mit der Beilage „Shaved Plantain Fries“ als ein wohlschmeckender Pommes Frites-Ersatz, serviert.
Der zweite kulinarische St.-Lucia-Klassiker, ist die Mango. Über einhundert verschiedene Sorten soll es geben. Dabei wird bei den einheimischen Produkten immer mehr auf „organic“, also „bio“, gesetzt. Viele der Luxushotels haben inzwischen ihren eigenen Bio-Garten oder sogar eine eigene Farm. So bezieht auch Stefan Göhcke, Executive Chef der Hotels Jade Mountain und Anse Chastanet, fast alle Produkte aus eigenem Bio-Anbau. „Ich versuche auch regionale Klassiker wie ein kreolisches Curry von der Ziege neu zu interpretieren“, so der Küchenchef. Im Übrigen sei die karibische Küche ein „Melting Pot“ mit vielfältigen Einflüssen sogar aus Indien, Portugal und Südamerika, so Göhcke.

Fish & Beer
Besonders „local“ und besonders frisch ist auf der ganzen Insel natürlich der Fisch. So ist jeden Freitagabend im kleinen Fischerort Anse-la-Raye an der Westküste der „Fish Fry“ oder „Seafood Friday“ ein beliebter Treffpunkt. Bei stimmungsvoller karibischer Musik wird in kleinen Open-Air-Küchen schmackhaft zubereitet, was die Fischer gefangen haben. Dazu wird bevorzugt das einheimische, nach den Inselwahrzeichen benannte Bier Piton getrunken oder auch das Lager von der Konkurrenz Carib – auf Antigua greift man im Übrigen gern zum Wadadli. Beliebt sind natürlich auch Longdrinks und Cocktails. Am liebsten auf Rumbasis wie Cuba Libre, Planter’s Punch oder Mojito.

Turks & Caicos

Fish Fry
Donnerstag abends bereiten die Einheimischen an einem Dutzend simpler
Essständen gleich neben dem Gansevoort Hotel ihren frisch gefangenen Fisch zu und bieten dazu lokale Getränke an. Danach wird getanzt, was das Zug halt. Genuss-Spektakel wie karibische Institution, die auch auf anderen Inseln zu finden ist.

Tel.: +1 649 946 49 70, www.turksandcaicostourism.com

Infinity

Vom Österreicher Wolfgang von Wieser einst zum besten Gourmettempel der Turcs and Caicos gehievt, versteht nun auch der top-ausgebildete indische Starkoch Frank Castleton diesen Erfolg im Infinity Restaurant fortzuführen. Alleine die dazugehörige “Raw Bar” direkt am Strand ist einen Besuch wert.

Tel.: +1 649 946 50 50, www.gracebayresorts.com

Magnolia
Seit der Eröffnung 2002 ist der gute Ruf um das von Italienern geführte Restaurant an der Nordküste von Providenciales nicht nur als Sundowner Location ungebrochen. Auch wie man hier Fisch beispielsweise Thunfischfilet mit Sesamkruste zubereitet, zeigt von großer kochtechnischer Erfahrung. Als süßer Abschluss ist das Bancoffee Pie mit Kaffeeschlagsahne ein Must.

Tel.: +1 649 941 51 08, www.magnoliaprovo.com

Da Conch Shack

Kein T&C Urlaub ohne einen Besuch in der Idealversion eines karibischen Strandlokals: Direkt am Meer werden unter Kokospalmen bei Steeldrum-Musik die auf der Insel gezüchteten Conch-Schneckenmuschel in verschiedensten Varianten serviert. Besonders beliebt zum Lunch oder nachmittags zum Rum-Punch. Die Stimmung ist einzigartig und Da Conch Shack nicht umsonst im „100 Places before you die“ gelistet.

Tel.: +1 649 946 88 77, www.daconchshack.com

Mr. Grouper`s Restaurant
Institution und Lieblingslokal für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Hier gibt es in relaxed-karibischer Atmosphäre nicht nur fangfrische Grouper-Gerichte, sondern auch beste karibische Hausmannskost wie etwa Jerk Pork Chops, Deep Fried Lobster Spring Rolls und  hervorragende Conch Burger zu fairen Preisen. Auch ideal zum Mitnehmen – etwa für ein Strand-Picknick!

Tel.: +1 649 242 67 80

Kitchen 218
Seit der Chilene Cristian Rebolledo das Beste aus den Küchen Europas, Kubas, Mexikos und Costa Rica hierher mitgenommen und mutig wie gelungen kombiniert, zählt das Restaurant des The Beach House zu den allerbesten der Karibik. Gerichte wie Krabbe mit Koriander, Forellenkaviar und Chiliöl oder Jakobsmuscheln mit Trüffelspinat und Wasserkressepüree und Shrimp Cervice oder Jerked Pork Belly versprechen höchste Gourmetfreuden im windstillen Innenhof neben dem Pool. Auch der Service ist persönlich und aufmerksam wie nirgendwo sonst auf der Insel. Zudem werden glasweise gute europäische Weine angeboten. Ein echter Geheimtipp!

Tel.: +1 649 946 53 77, www.beachhousetci.com

Mango Reef Restaurant at Turtle Cove Marina
Chef Florent Sourmont sorgt mit seinem multikulturellen Kochstil nicht nur für gute Laune, auch das Setting direkt an der Grace Bay Marina macht Spaß. In der Hochsaison rechtzeitig einen Tisch direkt am Wasser reservieren. Eigene Marina, 3-gängiges Menü um 44 USD;

Tel.: + 1 649 946 82 00, www.mangoreef.com

Coco Bistro

Inmitten eines lauschigen Palmengartens hat sich Stuart Gray, der sich seine Sporen in Michelin-Stern ausgezeichneten Häusern verdient hat, den Traum vom eigenen Restaurant erfüllt und kocht unkomplizierte karibische Kost auf hohem Niveau. Das sorgt für täglich volles Haus. Unbedingt schon einen Monat im voraus reservieren. Zudem ist sein Kochbuch ein schönes Mitbringsel!

Tel.: +1 649 946 53 69, www.cocobistro.tc

INFOSHOTELSWINE & DINEFREIZEITInterview

Sightseeing:

Antigua

■ Nelson’s Dockyard
Die historische, vollständig
restaurierte Hafenanlage bei English Harbour zählt zum UNESCO-Welterbe. Der natürliche,
hurricansichere Hafen wurde von den Engländer etwa ab den 1670-er Jahre als Flottenstützpunkt genutzt und war im 18. und 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Marinestützpunkte Großbritanniens in der Karibik.

St. Lucia
■ Pitons
Die beiden charakteristischen vulkanischen Kegelberge Petit  Pitons (743 Meter) und Gros Piton (771 Meter) direkt an der Küste im Südwesten St. Lucias bei Soufrière sind das Wahrzeichen der Insel. Sie zählen zusammen mit dem sie umgebenden, rund 3000 Hektar großen Schutzgebiet zum UNESCO-Welterbe. Der Gros Pitons kann mit guter Kondition und vorgeschriebenem Führer bestiegen werden.

■ Sulphur Springs
Die Sulphur Springs (Schwefel-quellen) in der Nähe von Soufrière werden gerne als der einzige „Drive In Vulkan“ der Welt bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen schlafenden Vulkan beziehungsweise Vulkankrater und das heißeste und aktivste geothermale Areal der Kleinen Antillen. Das Wasser brodelt in den Sulphur Springs mit einer Temperatur von 170°C und produziert dabei dichte Dampfwolken. Dabei kann man mit dem Auto ganz nah an die Quellen heranfahren, sollte sich das
Ganze aber besser von der Aussichtsplattform aus ansehen. Etwas unterhalb der Quellen kann man sogar ein wohltuendes Schlammbad nehmen.

Shopping
St. Lucia

In der Hauptstadt Castries bestehen gute Einkaufsmöglichkeiten. Vor allem die Markthallen lohnen einen Besuch. Zahlreiche Shops findet man in Port Seraphine in der Nähe des Kreuzfahrthafens. Das andere Zentrum ist Rodney Bay. Hier gibt es unter anderem zwei Shopping-Center. Fast überall gibt es die Möglichkeit zu „Duty Free“ Einkäufen.

Antigua
Auch auf Antigua kann „Duty Free“ geshoppt werden. Als bedeutender Kreuzfahrthafen in der Karibik bietet St. John’s das gesamte Spektrum von Schmuckgeschäften über Boutiquen bis zu Kunsthandwerk und Souvenirs. In St. John’s befindet sich auch das größte Shopping Center Townhouse Megastore und es gibt zahlreiche Kunstgalerien. Geschäfte und ein Shopping Center findet man auch in Jolly Harbour.

Sport
■ Tauchen St. Lucia
Das Ende 2014 nahe der Rodney Bay Marina eröffnete Tauchcenter „Dive Saint Lucia“ wurde als weltweit erste Tauchschule mit LEED Platinum, der höchsten Auszeichnung, für „Green Buildings“ zertifiziert. Das unter Schweizer Leitung stehende Padi Five Star Tauchcenter verfügt über eine hochmoderne Ausstattung und einen eigenen Trainingspool.
www.divesaintlucia.com

■ Golf Antigua und St. Lucia
Die beiden Inseln verfügen jeweils über zwei Golfplätze. Auf Antigua sind das der Cedar Valley Golf Club in der Nähe der Hauptstadt und der Jolly Harbour Golf Club an der Westküste. Beide verfügen jeweils über 18 Löcher. Auf St. Lucia liegt der St. Lucia Golf Club, der als einer der anspruchsvollsten Plätze in der Karibik gilt,  im Inselnorden in Gros Islet bei Rodney Bay.

Festival
■ Saint Lucia Jazz & Arts Festival
Mit internationalen Musikgrößen und einem vielfältigen Programm wird das Saint Lucia Jazz & Arts Festival Anfang Mai gefeiert.

Antigua

■ Antigua Sailing Week
Seit über 50 Jahren ist die Ende April/ Anfang Mai veranstaltete Sailing Week Höhepunkt und Abschluss der Segelsaison zugleich und nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Über 100 internationale Yachten und ihre Crews bevölkern dann die Falmouth Bay und Englisch Harbour.

Nightlife
Antigua/ St. Lucia
Auf Antigua vorzugsweise in English Harbour, auf St. Lucia in Rodney Bay und in der Inselhauptstadt Castries. English Harbour bietet einige gute Cafés und Bars, wo sich auch die zahlreichen Segler treffen, und Restaurants von der Snack-Bude über die Pizzeria bis zum Fine Dining. In Rodney Bay ist das Rodney Bay Village mit etwa einem Dutzend Bars und Clubs die erste Adresse.
www.visitantiguabarbuda.com/
www.st.lucia.org

Turks&Caicos:
Golf:

Der Providenciales Golf Club wurde von Karl Litten entworfen und 1992 eröffnet. Der 18-Loch-Championship-Platz liegt sehr zentral auf Providenciales und zählt mit seiner malerischen Kombination aus saftigem Grün und Fairways, rauen Kalkstein-Aushöhlungen und Süßwasserseen zu den Top 10 Plätzen in der Karibik.

Tauchen:
Die Inseln gelten als eines der weltweit besten Ziele für Unterwasserabenteuer. Besonders die Hauptinsel Providenciales wird von Tauchexperten, darunter Jacques Cousteau, wegen ihres 8 km langen Riffs, das parallel zur Küstenlinie verläuft, gepriesen. Es wird von einmaligen Korallenarten, dem Zuhause von farben-
prächtigen Korallenfischen, Rochen und Schildkröten, dominiert. Auch eine Reihe von Hai-Arten bevölkern hier das Meer, darunter Riff- und Hammerhaie. Zwischen Februar und April gleiten Delfine und Buckelwale regelmäßigen an den Turks & Caicos-Inseln vorüber.

Ausflüge:
■ Caicos Conch Farm
Am Ostende der Hauptinsel befindet sich der einzige Ort
auf den West Indies, an dem
die rosa Schneckenmuschel Conch kommerziell gezüchtet wird. Hier findet man diverse Souvenirshops für den traditionellen gewebten Caicos-Korb sowie einheimisches Kunsthandwerk.

Shopping:

■ Jai`s
Wer unbedingt eine der raren Perlen, die sich in einer von 10.000 Conch-Muscheln findet, kaufen will - der renommierte Juwelier, ein Familienunternehmen im Regent Village, hat sie!
www.jais.tc

■ Art Provo
Größtes Geschäft für lokale Handwerkskunst; etwa von lokalen Künstlern wie Trevor Morgan oder Dwight Outen; Regent St., Grace Bay,
www.artprovo.tc

Strand-Geheimtipps:
Die einsame Pine und Ambergris Cay; die unbewohnte Fish Cay zwischen South Caicos und Ambergris Cay mit ihren schönen Stränden und perfekten Tauchspots; West Sand Spit, eine kleine Sanddüne, aber nur
während der Ebbe; Mudjin Jarbour und das spektakuläre Blue Hole auf Middle Caicos; Half Moon Bay; Sappodia Beach und Taylor Bay Beach (dort entstehen schon die ersten Traumvillen!)

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mit Frank Castleton – Executive Chef im Grace Bay Resort

„Hier schöpfen wir in Sachen Meeresgetier aus dem Vollen“

Herr Castleton, ein Blick in die Küche der Einheimischen lässt erahnen, welche Kolonialmächte sich einst hier niedergelassen haben?
Genau, denn die Küche der ehemaligen Sklaven, die hier als Baumwollpflücker und in der Salzgewinnung eingesetzt wurden, hat nach wie vor Tradition. Am Sonntag werden zu Hause herkömmliche Gerichte wie etwa Grit`s n´Tuna, das ist ein Gericht aus gekochtem Mais mit Butter und fangfrischen Thunfisch oder Ochsenschwanz-Ragout, das stundenlang mit karibischen Gewürzen vor sich hinköchelt, serviert. Auf der anderen Seite entwickelt sich Tourismus und Wirtschaft hier rasant weiter, was dazu führt, dass sich auch Ethnoküchen bzw. für alle Geschmäcker etwas finden lässt.

Die meisten Sklaven kamen ja aus Indien und Afrika, inwieweit spührt man den Einfluss noch in den traditionellen Gerichten?
Im Gegensatz zu Jamaika und anderen östlichen Ländern der Karibik, wo eine Vielzahl an Indern leben, sind hier auf den Turks und Caicos kaum welche ansässig. Deshalb gibt es diesbezüglich wenig Einfluss. Trotzdem ist die Verwendung von reichlich Gewürzen und bestimmten Kräuter Teil unserer Küche, doch diese und die Technik des Mais-Mahlens brachten afrikanischen Sklaven, die aus Carolina und Florida hierherkamen. Und die Jerk-Gewürzmischung aus den Grundgewürzen Chili, Pfeffer, Piment, Majoran, Thymian, Ingwer etc., die zum Marinieren von Fisch & Fleisch verwendet wird, ist nicht wegzudenken und für eine karibisches Essen das Um und Auf.

Worin liegen sonst noch die Eigenheiten der Küche auf Turks and Caicos?
Erbsen & Reis ist ein Klassiker. Das wird bei den meisten traditionellen und einfachen Mahlzeiten zusammen mit gegrilltem und gedünstetem Fisch oder mit gebratenen und gedämpftem Huhn, sehr viel Fett und wirklich viel Chili serviert. Die Einheimischen trocknen auch viele Kräuter und Blätter und verarbeiten diese zu ganz speziellen Tees, die gerne in der Medizin eingesetzt werden. Und natürlich Cracked Conch, das mit Sellerie, Gemüsepaprika, Peperoni, Zwiebeln und Tomaten aromatisierte und dann frittierte Muschelfleisch. Ein typisches Gericht ist auch die „Dry Conch“, wo das Muschelfleisch in der Sonne getrocknet wird.

Um dann wozu verarbeitet zu werden?
Vorrangig geht es darum, dadurch das Muschelfleisch für den späteren Gebrauch zu konservieren. Wenn Sie so wollen, ist eine Speise mit Dry Conch das inoffizielle Nationalgericht der Turks & Caicos-Inseln. Aber der Geschmack und vor allem der Geruch entspricht nicht ganz unseren Vorstellungen (schmunzelt).

Die Inseln wirken ja nicht besonders fruchtbar, welche Lebensmittel werden hier angebaut?
Von allen Inseln ist North Caicos diejenige, die am meisten Regen abbekommt und daher die meiste Landwirtschaft aufzuweisen hat. Viele der Bauern haben ihre Betriebe in den letzten Jahren leider geschlossen, um in der Tourismusindustrie zu arbeiten. Doch es gibt neue Initiativen und Gottseidank finden sich noch einige, die Paprika, Bananen, Kürbis, Tomaten, Wassermelonen, Maniok und Gurken anpflanzen und zudem Schweine, Hühner und Ziegen züchten.

Womit werden Sie von lokalen Fischern beliefert?
Wir haben einerseits ziemlich viele Aquakulturen, wo Königsbarsch, Snapper, Grouper und Pompano gezüchtet werden. Doch wir bekommen auch jede Menge wild gefangene Grouper, Snapper, Thunfische, Schwertfische und Mahi-Mahi. Während der Hummersaison - Mitte August bis Mitte April - sind unsere lokalen Schalentiere ein echter Renner. Für Ihre Leser ist sicherlich auch interessant, dass wir in letzter Zeit mit dem Fang von Feuerfischen begonnen haben, weil diese das Korallenriff-System bedrohen. Und weil dieser Fisch mild und köstlich schmeckt, entwickelt sich der Markt dafür recht gut. Das ist eine einmalige Initiative hier auf den Inseln.

Die vielgerühmte Conch (Anmerkung der Redaktion: eine große rosafarbene Meeresmuschel) wird importiert?
Nein, um Gotteswillen. Wir haben hier weltweit die einzige Conch Farm, wo die Sorte „Caribbean Queen Conch“ gezüchtet und exportiert wird. Darauf sind wir stolz und daher sind auch alle Conchs, die Ihnen hier angeboten werden, von heimischer Herkunft. Die Conchs, die Sie etwa auf den Bahamas oder auf St. Lucia bekommen, sind anders und beiweiten nicht so schmackhafter und zart wie unsere. Das liegt sicherlich am Kalkgestein hier. Und nun gibt es einmal jährlich das Conch Festival (letztes Novemberwochenende), wo wir unserer schönen Schneckenmuschel huldigen, obwohl andere Inseln ihre Muscheln besser und intensiver vermarkten.

Der Einkauf bzw. die Anlieferung aller anderen Lebensmittel ist sicherlich eine Herausforderung auf den Inseln?
Sie sagen es. Häufig ist es wirklich schwierig, bestimmte Zutaten zu beschaffen. Zum Glück sind Miami und Fort Lauderdale nur eine Stunde mit dem Flugzeug entfernt und wir können regelmäßig und sehr zuverlässig von dort unsere Lieferungen und Bestellungen erhalten. Spezielles Gemüse kommt aber meist aus Ohio oder New York. Wild aus North Carolina und Colorado. Und viele frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse aus dem benachbarten Haiti und der Dominikanischen Republik.

Der Grace Bay Club steht für High Cuisine. Was sind Ihre Signature Dishes?
Nun, in unserem Infinity Restaurant und der Raw Bar kochen wir auf höchstem Niveau mit französischem Touch, aber entsprechend der Temperaturen viel leichter. Etwa mein „Blanquette de Veau“ zählt sicherlich zu unseren neuen Signature Dishes. Da verende ich anstatt massenhaft Obers zum Verfeinern einen speziellen Jus und Rübenmus. Sie werden den Unterscheid geschmacklich nicht merken. Und wir offerieren unseren Gästen auch hausgemachte Wurst mit „Jerk-Geschmack“, um nur einige wenige zu nennen. Nicht zu vergessen auf die neue Raw Bar, die sicherlich einmalig auf den Turks and Caicos ist. Wo sonst bekommen Sie fangfrisches Mahi Mahi, Hamatchi und Grouper Sashimi in so einem grandiosen Setting? Bei Meeresgetier schöpfen wir aus dem Vollen.

Das Grace Bay Resort gilt zudem als einer der Initiatoren des mittlerweile international bekannten Caribbean Food & Wine Festival?
Unser COO und Vorsitzender Nikheel Advani ist Mitvorsitzender des Festivals und hat es vor sechs Jahren mitgeründet. Heute haben wir viele Partnerschaften mit internationalen Spitzenköchen wie Shawn McClain, „Best Chef in the Midwest“, Kim Canteenwalla aus dem berühmten Honey Salt in San Diego oder Justin Quek vom Marina Bay Sands in Singapur. Doch am wichtigsten ist, dass wir mit dem Erlös des Events den heimischen Gastronomienachwuchs fördern. Das freut mich persönlich sehr, weil es viel Sinn macht.

Was dürfen sich Besucher von diesem Event erwarten?
In der Regel findet es am ersten Wochenende im November statt und die Gäste können in einer Art Gourmet-Safari in fünf verschiedenen Top-Resorts grandiose Menüs, die von Starköchen aus aller Welt zubereitet werden, probieren. Bei uns etwa ist das „Under the Stars Dinner“ am Strand der Grace Bay immer wieder ein großartiger Beitrag.

Was würden Sie in kulinarischer Hinsicht einem Besucher der Turcs and Caicos Inseln besonders empfehlen?
Die Restaurant-Szene in Turks & Caicos ist im Vergleich zu den meisten anderen karibischen Inseln außergewöhnlich. Hier wird von japanischer Küche etwa im Yoshi Sushi, über die französische z.B. im Le Bouchon, bis zur international angehauchten Küche in unserem Infiniti Restaurant wirklich Sensationelles und Vielfältiges geboten. Darüber hinaus gibt es auch jede Menge einfache Lokale, wo man tolles Essen in entspannter Atmosphäre genießen kann. z.B. Muscheln in Bugaloos oder im Conch Shack, Spare Ribs bei Kalooki oder herrliche Meeresfrüchte bei Mr. Grouper.

Im Laufe Ihrer Karriere sind Sie viel herumgekommen. Warum sind Sie gerade auf der kleinen Inselgruppe hängengeblieben?
Um als Koch erfolgreich sein zu können, ist Veränderung die Veraussetzung für Weiterentwicklung. Ich liebe es zu reisen und lasse mich gerne und leicht von fremden Nahrungsmitteln und anderen Esskulturen begeistern. Dies verbessert nicht nur mein kulinarisches Repertoire, sondern bietet mir die Chance, mich entsprechend meiner Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Was vermissen Sie am meisten?
Abgesehen von den Kochkünsten meiner Mutter (lacht), frische Produkte, die direkt dem Boden entspringen. Andererseits gibt es ja keinen besseren Arbeitsplatz wie den schönsten Strand der Welt. Das einzige, was mir hier fehlt, ist ein pulsierender Bauernmarkt!

Interview: Sylvia M. Sedlnitzky
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