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BORDEAUX
 Top City in the World

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Bordeaux ist eine reiche Stadt, immer schon gewesen. Die noblen Fassaden der Altstadt, die spektakuläre Lage an der Garonne und der Wein sind wichtige Kriterien für den Titel „Top City in the World“, mit dem Lonely Planet die Stadt dieses Jahr auszeichnet.

Gern wird Bordeaux als „little Paris“ bezeichnet. Doch die Bordelais lieben diesen Vergleich gar nicht. Denn Bordeaux sei Bordeaux und daher unvergleichbar und brauche keine fremden Federn, sagen sie. Die Stadt hat genug eigene, mit denen sie sich schmücken kann. Etwa das neue, spektakuläre Weinmuseum oder die Kunstbiennale im September, wo sich Musiker, Künstler, Architekten und Designer aus der ganzen Welt treffen. Alain Juppé ist seit 15 Jahren Bürgermeister und weiß genau, wie er seine Stadt auf der internationalen Bühne positioniert.

Im Wohnsalon
Mit den „Öffis“ sind die Bordelais von überall schnell im Zentrum, ihrem abendlichen Wohnsalon. Denn schöner kann es in den eigenen vier Wänden auch nicht sein. Laut dem offiziellen Statement der Tourismusbehörde hat Bordeaux mit 1.810 Hektar Weltkulturerbefläche das größte
Stadtgebiet weltweit auf der Liste der UNESCO. Einfacher gesagt: Die historische Altstadt ist riesig. Die prächtigen Fassaden aus dem 18. und 19. Jahrhundert machen schon Eindruck. Vor allem deshalb, weil die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert alle im selben Stil gebaut werden mussten. Dazu wurden die Architekten verpflichtet. Weil Alain Juppé die heutigen Besitzer dieser Prachtbauten dazu verpflichtet, die Fassaden auf eigene Kosten zu renovieren, glänzt jetzt la „vieille ville“ im neuen Kleid. Da versteht man, dass die Bordelais lieber dieses Prachtzentrum genießen, als zu Hause vor dem Fernseher zu hocken. Was die Anzahl der Cafés, Bistros und der großen und kleinen Restaurants betrifft, ist Bordeaux sicher federführend unter den französischen Städten. Und alle sind gut besucht, was auf den epikureischen Charakter der Leute und die Qualität der Küche schließen lässt. Elegant und beliebt sind das Bistro und Abendrestaurant des neu eröffneten Grand Hotels. Hier trifft man sich zu Mittag auf einen light lunch und abends zu einem festlichen Dinner. Den Chef de cuisine, Gordon Ramsay, lieben die Gourmets wegen seines mutigen Umgangs mit Gewürzen. Fade Haute Cuisine kommt bei ihm nicht auf den Teller! Die Leseratten mit ausgeprägtem Hang zum Sofasitzen zieht es in das Büchercafé Les Mots Bleus in der Rue Poquelin Molière. Der Duft frischer Obstkuchen durchweht die gemütlichen Räume. In der Rue Sainte-Colombe liegt das kleine Restaurant L´oiseau Cabosse. Hier kochen Stéphanie, Josseline und Sebastian jeden Tag preiswerte Mittagmenüs aus reinen Bioprodukten. Die Gäste sind Bewohner aus der nahen Umgebung, die nach dem Essen noch gerne ein Weilchen sitzen bleiben, um die Alltagssorgen miteinander zu bereden.

Symbiose von Kunst und Wein
Den Zusammenhang zwischen Kunst und Wein haben ja nicht erst die Bordelais erkannt. Doch frönen sie diesem Prinzip am heftigsten. Schließlich verdanken sie ihren Reichtum dem Wein. Kein Wunder, dass man dem Lebens- und Wohlstandsspender ein neues Museum gebaut hat. Das alte war wohl zu klein und unauffällig. La Cité du Vin wurde im Juni 2016 unter großem Medieninteresse eröffnet. Bordeaux hat sich so ziemlich die teuersten Architekten geholt, die auf dem europäischen Markt zu bekommen waren: Anouk Legendre und Nicolas Desmazières, bekannt geworden durch ihre Biofassaden aus Mikroalgen, haben die Außenfassade unter Berücksichtigung aller ökologischen Vorgaben entworfen. Eine sich drehende Welle erhebt sich aus einem Riesensoufflé – so könnte man das Ganze interpretieren. Für die unterhaltsame Szenografie im Inneren sorgte das englische Architektenpaar Dinah Casson und Roger Mann, auch alles andere als No Names. Rund um Bordeaux stehen herrschaftliche Schlösser in fast unüberschaubarer Zahl, als monumentaler Beweis dafür, wie einträglich das Weingeschäft sein kann. Antoine Beucher ist ein findiger Geschäftsmann. Er kutschiert seine Gäste in einem alten englischen Taxi zu diversen Weinschlössern. Dort können sie probieren und genießen, ganz ohne Angst vor Polizeikontrolle und Alkotest während der Heimfahrt. Oft und gern geht die Fahrt ins Château du Taillan. Armelle Cruse, Herrin des Schlosses und des Weingutes, freut sich über jeden Besuch. Sie führt nach dem Tod des Vaters das Weingut und sagt mit gespielter Bescheidenheit: „Moi, je suis seulement gardienne du temple.“ – „Ich bin nur die Hüterin des Tempels.“ Ein Tempel ist das Anwesen wahrlich. Allein das Château du Taillan mit seinen vielen Kunstschätzen ist atemberaubend, und die alten Weinkeller, in denen der edle Médoc in Barriquefässern lagert, gleichen tatsächlich einem unterirdischen Tempel. Der griechische Weingott Dionysos waltet hier seines Amtes. Vielleicht erscheint er auch nach einigen Gläsern Médoc, vielleicht.

TEXT: SILVIA MATRAS

FOTO: (c) Photos Anaka / La Cité du Vin / XTU architects

DIPLOMATISCHE VERTRETUNGEN

Allgemeine Auskünfte: de.france.fr
www.bordeaux-tourismus.de

Lage

Längengrad: -0.57918 / Breitengrad: 44.837789

Fläche

49,36 km2

Bevölkerung

240.000

Sprache

Französisch

Anreise

Mit Air France über Paris nach Bordeaux: www.airfrance.com
Von Wien: mit ASL vom 26.5.
bis 4.9. 2017 jeden Mo und Fr
Direktflüge Wien-Bordeaux.
www.aslairlines.fr/de
Von München: 2 Mal wöchentlich
Direktflüge mit Volotea
www.volotea.com

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INFOSHOTELSWINE & DINEFREIZEIT
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Brasserie und Abendrestaurant Le Bordeaux im Le Grand Hôtel
Hier kocht Gordon Ramsay mit viel Mut zur Wurze. Er ist nicht der Meinung, dass das Produkt,
sei es Fisch, Fleisch oder Gemuse fast pur am besten schmeckt. Die Freude am Essen wird durch edles Ambiente und den Blick auf die Oper verstärkt.

Restaurant Le Quatrième Mur

Direkt in der Oper hat Philippe Etchebest sein neues Restaurant eröffnet. Der „Sternenküche“ scheint er
überdrüssig, er kocht hier, wie es ihm und den Gästen gefällt: Eine leichte, schnelle Küche zu moderaten Preisen.
www.quatrieme-mur.com

L‘ Oiseau Cabosse

Nettes, familiäres Ambiente. Bioküche.
Rue Sainte Colombe 3

Les Mot Bleus
Wer Ruhe sucht und hausgemachte Kuchen mag, ist hier richtig.
Rue Poquelin Molière 40

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Shopping
Natürlich sind alle Modeketten und die großen Couturiers wie Hermès vertreten. Wir suchten das Besondere:

Belle amie
Brandneue Boutique mit interessanten internationalen Designern.
www.belleamienw.fr

Petrusse
Tolle Schals aus Seide und Kaschmir, entworfen, designt und produziert im Familienunternehmen Petrusse
www.petrusse.com

La e-droguerie
Knöpfe, Zwirne, Spitzen, Borten – kurz alles, was das Herz
einer Schneiderin begehrt
www.ladroguerie.com

Kultur:
La cité du vin:
www.laciteduvin.com

Fahrten mit Antoine Beucher im
„Wine Cab“: www.wine-cab.com zum Château du Taillan:
www.chateaudutaillan.com

Agora:
Internationale Künstler treffen sich zur Biennale Agora vom 21.bis 24. September 2017
www.agorabordeaux.fr

 
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