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Reise-Destination etablieren. Ob das gelungen ist, bleibt Ansichtssache.
Las Vegas Reise – Schlaflos in Las Vegas
Auch das ist Las Vegas – inmitten der Glitzerwelt der Themenhotels hat der "Strip" mit dem neuen stylischen CityCenter ein avantgardistisches Aussehen bekommen. Mit No-Gambling-Hotels, Designerläden und Kunst versuchte man das Image als Zockerstadt etwas aufzupolieren. Dann kam die Rezession und die sündteuren Geschäfte blieben leer. Nichtsdestotrotz gefällt die neue Szene – vor allem, was die hochdekorierten Restaurants, das Ambiente der Bars und Lounges und das Angebot an Shows betrifft.
SCHÖNE NEUE LAS VEGAS-WELT - DAS CITYCENTER AM STRIP
Das neue CityCenter mit immerhin 8,4 Milliarden Dollar Baukosten ist ein Komplex von Hotels und Casinos auf 27.000 Quadratmetern, mit 6.000 Betten, einem eigenen Boulevard und sogar einer eigenen Hochbahn. Für diese Extravaganz aus Glas und Stahl wurden alle, die im internationalen Architekturbusiness Rang und Namen haben, verpflichtet, um diesem privaten Bauprojekt Prestige zu verleihen: Daniel Libeskind hat das Shoppingcenter Crystals gebaut, Helmut Jahn wie Rafael Vinoly, Cesar Pelli, Norman Foster und David Rockwell waren für die Hotels zuständig. Diese neuen Luxusherbergen sind jedoch keine Themenhotels wie die Nachbarn Bellagio, Luxor, Paris, Le Mirage oder die Hotels der MGM-Gruppe, die diesen Gigantismus mitfinanzierte. Sondern zwei, die das "neue Las Vegas" darstellen sollen – das Aria mit Casino und das Vdara als No-Gambling-Hotel. Daneben erhebt sich als großer Block das edel wirkende Mandarin Oriental mit Blick auf die schief aneinander gelehnten Veer-Türme, von dem Deutschen Helmut Jahn konzipiert. Und dazwischen die kristallin aufgepeppte Super-Mall Crystals mit den teuersten Brands, Lokalen, die für einen Architekturpreis nominiert werden sollten, und einer Treppen-Konstruktion in Holz, die vortrefflich mit den Hightech-Fassaden kontrastiert. Gezeichnet am Reißbrett des Star-Architekten Daniel Libeskind.
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