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Koh Samui Reise – Reif für die Insel
Gerade mal 40 Jahre ist es her, dass Koh Samui von westlichen Touristen entdeckt wurde. Die kilometerlangen schneeweißen Sandstrände lockten anfangs vor allem Hippies und Globetrotter ins Tropenparadies. Mit dem Bau des Flughafens 1988 kamen dann die Pauschaltouristen. Viele befürchteten damals den totalen Untergang der unberührten Natur, aber die Pessimisten haben nur zum Teil Recht behalten. Inzwischen sind es rund 1,1 Millionen Urlauber pro Jahr geworden. Und weil Koh Samui von der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 nicht betroffen war, die große Teile von Thailands Süden verwüstet hat, ist die Zahl der Touristen sogar nochmals erheblich gestiegen.
Der große Boom in den vergangenen Jahren hat die Insel zwar verändert – in vieler Hinsicht aber zum Positiven. Die bekannte und berüchtigte Ausgehmeile am Chaweng Beach – Koh Samuis touristischem Zentrum an der Ostküste – ist freilich immer noch belebt wie vor zehn Jahren, geprägt von Straßenhändlern, mobilen Garküchen, Massagestudios, wummernden Disco-Beats und um Freier werbende Ladyboys – aber einige der billigen Bierschenken mit pinkfarbener Leuchtreklame sind von stylishen Restaurants und Cocktailbars abgelöst worden.
Koh Samui ist plötzlich schick. Zum Beispiel wird es jetzt von den jungen wilden Royals der thailandischen Monarchie vermehrt als Weekend-Getaway genutzt. Ein ganz ähnlicher Eindruck ergibt sich bei den Unterkünften: Klar kann man sie noch finden, die Hütten am Strand ohne Klimaanlage für einen Spottpreis – mittlerweile haben sich jedoch auch viele exklusivste Resorts hier niedergelassen. Die meisten von ihnen im Inselnorden, wo das Leben noch so idyllisch ist wie vor der touristischen Eroberung und man abends nur die Wellen des Meeres oder den Gesang von exotischen Vögeln hört.
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